Vielfältige Synergien

Die China European International Business School (CEIBS) hatte zum vierten Mal zu ihrem Europaforum geladen. Rund 300 Gäste fanden sich am 17. Juli in der BMW Welt in München ein. Neben mehreren Panels zur Digitalwirtschaft in China gab der CEO seltene Einblicke in einen der wichtigsten chinesischen Staatsfonds.

Taicang – Heimat der deutschen Unternehmen

1993 investierte das erste deutsche Unternehmen in Taicang. Heute sind es mehr als 200. Eine mehr als stattliche Anzahl für den Nachbarort von Shanghai mit seinen 700.000 Einwohnern. In der Entwicklungszone konzentrieren sich nicht nur Fabriken von Investoren aus Deutschland, es werden auch Facharbeiter nach dem dualen Prinzip in den Betrieben und einem eigenen Zentrum ausgebildet. Dies war das eines der ersten Ziele der deutschen Unternehmerreise, die von der chinesischen Investitionsagentur CIPA zwischen dem 24. und dem 31. Oktober stattfindet.

Chinesische Handelskammer eröffnet Büro in München

Die Chinesische Handelskammer in Deutschland lud am 16. März zur feierlichen Eröffnung ihres neuen Vertretungsbüros nach München. Die Zeremonie fand im Bayerischen Wirtschaftsministerium statt. Rund 200 Vertreter von Unternehmen, Verbänden und staatlichen Institutionen nahmen an der Feier teil.

„Chinas weltweite Einkaufstour hat gerade erst begonnen“

Die derzeitige Berichterstattung über die wirtschaftliche Lage in China ist weitaus negativer als die Situation vor Ort selbst. Das betonte Felix Lee, Chinakorrespondent von Zeit Online, TAZ und der NZZ Mediengruppe auf dem Bayerisch-Chinesischen Frühlingsfest. Der Keynote-Speaker der jährlichen Veranstaltung des Chinaforum Bayern warnte vor Panikmache und rückte die Abkühlung der Konjunktur in die Gesamtperspektive der Entwicklung des Landes. Nach über zwanzig Jahren zweistelligen Wachstums sind – teils schmerzhafte – Anpassungsprozesse des Wirtschaftsmodells unvermeidlich geworden. Dieser Ansicht schossen sich auch die Teilnehmer der darauf folgenden Panel-Diskussion an.

Aktuelle Trends, Neuerungen und Marktsituationen bei M&A-Transaktionen

Das globale M&A Volumen hat im vergangenen Jahr ebenso, wie die Anzahl der Deals weiter zugenommen. Doch was bedeutet das für das Jahr 2015? Dr. Axel Zitzmann und Dr. Michael Krömker, beide Partner bei Luther blickten in der Eröffnungsrede auf dem Luther M&A-Forum am 20. Mai nicht nur auf das M&A-Geschehen 2014 zurück, sondern wagten auch eine Prognose für 2015.

Die Private Equity-Strategie von China 2.0

“Wir nehmen keine internationalen Marken vom Markt, sondern machen sie über ihre Präsenz in China noch wertvoller“, so Patrick Zhong, Senior Managing Director der Fosun Group, beim International Financial Forum in London. Eindrucksvoll zeigte er den rund 300 Teilnehmern auf, wie die Investmentstrategie der Fosun Private Equity-Aktivitäten in diesen Tagen ihre Umsetzung findet.

Morning Whistle Group Launches China Merger 2.0 during the 2nd Cross-border Investment and M...

“The Rising of Chinese Big Buyers—2015 the 2nd Cross-border Investment and M & A Summit” was successfully held in Shanghai International Convention Center from April 18 to April 19, 2015. The summit was hosted by Morning Whistle Group, a leading one-stop service provider in cross-border investment and M&A field. This event also got ShangHai GM Cadillac’s full support.

Europa im Sperrfeuer zwischen USA und China

Die Beziehung zwischen China, den USA und der Europäischen Union steht vor einem Wendepunkt. Vier Jahrzehnte lang hat das Riesenreich von den offenen Märkten und freien Investitionsflüssen aus dem Westen profitiert, ohne seine eigene Wirtschaft vollständig zu öffnen. Doch Präsident Trump hat jetzt China ins Visier genommen. Handelsbarrieren werden hochgezogen und verheißen nichts Gutes für die Entwicklung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Und neue, noch einschneidendere Maßnahmen sind schon in der Planung. Dies berichtete Jörg Wuttke, Vorsitzender des OECD-Wirtschaftsberatungsgremiums für China auf dem sechsten Corporate M&A-Kongress in Frankfurt.

Shenyang – Made in China 2025

Shenyang ist die zweite Station der von der staatlichen chinesischen Investitionsagentur CIIPA (Germany) veranstalteten Reise für deutscher Unternehmer. Vor dem Start der Investitions- und M&A-Forums am 27. Oktober in der Metropole des Nordostens besuchten die deutschen Unternehmensvertreter das BMW Brilliance Werk vor Ort. Hier ist die Verschmelzung des deutschen Konzepts „Industrie 4.0“ und „Made in China 2025“ bereits heute Realität.

Hangzhou und Wuzhen – Hubs für E-Commerce und Internet

Hangzhou – die Heimat der chinesischen Internetgiganten Alibaba und Netease. Die alte Kaiserstadt am Westsee hat sich vielleicht so schnell wie keine andere Metropole in China gewandelt. Inzwischen ist Hangzhou zum Hub für E-Commerce und Portalbetreiber geworden. Auf der letzten offiziellen Station ihrer Delegationsreise nahmen die rund 30 deutschen Unternehmer, Investoren und Berater an einer zweitägigen Investitionskonferenz mit den Schwerpunkten Maschinenbau und Biomedizin teil. Einige der Delegationsmitglieder krönten Ihren Chinabesuch mit der feierlichen Unterzeichnung einer Vereinbarung.

„Die Unsicherheit ist geradezu explodiert“

„Die Zeit ist aus den Fugen.“ Mit diesem Hamlet-Zitat leitete der Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer seine Eröffnungsrede anlässlich des 12. Bayerischen Finanzgipfels ein. Damit bezog er sich nicht nur auf die aktuellen internationalen Spannungen wie den Handelskonflikt zwischen China und den USA oder die ungelösten europäischen Probleme wie den Brexit und die Schuldensituation Italiens. Auch unabhängig davon befindet sich die globale Wettbewerbssituation für deutsche Unternehmen in einem nachhaltigen Wandel. China kristallisiert sich auf Zukunftsfeldern wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz immer klarer als ein entscheidender Player heraus.

China wird nicht wichtig. China ist wichtig

Anlässlich der Eventreihe des Chinaforum Bayern „China im Wandel" verschlug es Gordon Riske, CEO der Kion AG, zurück in seine frühere Heimat Augsburg. Das Event wurde unter anderem von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und der IHK Schwaben unterstützt. Der gebürtige Amerikaner war dort über mehrere Jahre für das deutsche Stammhaus von KUKA in Augsburg tätig. Heute verbindet man seine Person mit dem Gabelstaplerhersteller Kion. Die Kion Group GmbH wurde 2006 gegründet und entstand ursprünglich als Carve-out der Linde AG. 2012 machte das Unternehmen Schlagzeilen, als der chinesische Mischkonzern Shandong Heavy Industry über die mit ihr verbundene Weichai Power Co. bei dem Wiesbadener Gabelstaplerhersteller einstieg. Die Transaktion gilt bislang als die größte Investition aus China in Deutschland.

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