„Noch nie war das Bedürfnis nach Zusammenarbeit so stark wie jetzt“

Rund 100 Gäste versammelten sich am 7. Mai im Sino German Hi Tech Tower im Süden Heidelbergs. Unter dem Motto „Shenyang meets Heidelberg“ organisierten der Deutsch-Chinesische Industriepark für Maschinen- und Anlagenbau in Shenyang und der Sino German Hi Tech Park ein Kooperationsforum, um eine Reihe von gemeinsamen Projekten in Angriff zu nehmen. Konkreter Anlass der Veranstaltung: die Einweihung des Offshore-Innovationszentrums des Deutsch-Chinesischen Industrieparks für Maschinen- und Anlagenbau.

Chancen für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Biomedizin

Die staatliche chinesische Investmentagentur CIIPAG lud ein: Matchmaking für Unternehmen im Bereich Biomedizin und Biotechnologie am 16. September in Frankfurt. Im Mai dieses Jahres enthüllte die chinesische Regierung den nationalen Industrieplan „Made in China 2025“. Als Schwerpunkt sollen zehn industrielle Sektoren reformiert und finanziell gefördert werden. Ganz vorne dabei sind Biomedizin und Biotechnologie. Internationale Kooperationen stehen hier an oberster Stelle im Maßnahmenkatlog. In Deutschland hat sich die China International Investment Promotion Agency Germany (CIIPAG), die dem chinesischen Handelsministerium unterstellt ist, die Förderung ausländischer Investitionen in China und umgekehrt chinesischer Investitionen im Ausland auf die Fahnen geschrieben.

Taicang – Heimat der deutschen Unternehmen

1993 investierte das erste deutsche Unternehmen in Taicang. Heute sind es mehr als 200. Eine mehr als stattliche Anzahl für den Nachbarort von Shanghai mit seinen 700.000 Einwohnern. In der Entwicklungszone konzentrieren sich nicht nur Fabriken von Investoren aus Deutschland, es werden auch Facharbeiter nach dem dualen Prinzip in den Betrieben und einem eigenen Zentrum ausgebildet. Dies war das eines der ersten Ziele der deutschen Unternehmerreise, die von der chinesischen Investitionsagentur CIPA zwischen dem 24. und dem 31. Oktober stattfindet.

China wird nicht wichtig. China ist wichtig

Anlässlich der Eventreihe des Chinaforum Bayern „China im Wandel" verschlug es Gordon Riske, CEO der Kion AG, zurück in seine frühere Heimat Augsburg. Das Event wurde unter anderem von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und der IHK Schwaben unterstützt. Der gebürtige Amerikaner war dort über mehrere Jahre für das deutsche Stammhaus von KUKA in Augsburg tätig. Heute verbindet man seine Person mit dem Gabelstaplerhersteller Kion. Die Kion Group GmbH wurde 2006 gegründet und entstand ursprünglich als Carve-out der Linde AG. 2012 machte das Unternehmen Schlagzeilen, als der chinesische Mischkonzern Shandong Heavy Industry über die mit ihr verbundene Weichai Power Co. bei dem Wiesbadener Gabelstaplerhersteller einstieg. Die Transaktion gilt bislang als die größte Investition aus China in Deutschland.

Foshan – Vorreiter des Going Out

Chinas Outbound-Investitionen werden dieses Jahr abermals einen neuen Rekord aufstellen. Das wurde auf dem deutsch-chinesischen Forum von Investment und M&A im südchinesischen Foshan deutlich. Auf der zweiten Station der Delegationsreise für deutsche Unternehmer und Berater der China Investment Promotion Agency (CIPA) erfuhren die Teilnehmer direkt von dem stellvertretenden Direktor der Agentur LI Yong die neusten Zahlen. Demnach haben die chinesischen Direktinvestitionen ins Ausland (Overseas Direct Investments, ODI) in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Gesamtwert von 2016 bereits überschritten.

Tianjins Unternehmen auf Partnersuche in Deutschland

China schaltet bei der Reform der Staatskonzerne einen Gang höher. Zahlreiche Großunternehmen, die direkt der Zentrale in Peking zugeordnet, stellten in den vergangenen Wochen ihre Pläne zu einer Teilprivatisierung vor. Inzwischen sind auch staatliche Betriebe, die sich im Eigentum von Provinzen und Städten wie Tianjin oder Shanghai befinden, gehalten private Investoren zu suchen. Auch eine stärkere Kooperation mit dem Ausland ist gewünscht. Um sich vor Ort mit dem wirtschaftlichen Umfeld vertraut zu machen, organisierte das State-owned Assets Supervision and Administration Comittee (SASAC) der Stadt Tianjin in Frankfurt einen Austausch zum Thema Investition und M&A in Deutschland.

Vielfältige Synergien

Die China European International Business School (CEIBS) hatte zum vierten Mal zu ihrem Europaforum geladen. Rund 300 Gäste fanden sich am 17. Juli in der BMW Welt in München ein. Neben mehreren Panels zur Digitalwirtschaft in China gab der CEO seltene Einblicke in einen der wichtigsten chinesischen Staatsfonds.

China Outbound Investment Summit 2014

Am 26. und 27. Juni 2014 fand die jährliche “China Outbound Investment Summit” zum sechsten Mal in Peking statt. Die Veranstaltung ereignete sich vor dem Hintergrund, dass 2013 ein weiteres Rekordjahr für Chinas Outbound-Investitionen war. Die chinesische Regierung hat weitere Schritte unternommen, um die Investitionen weiterhin anzukurbeln indem sie Reformen zur Erleichterung der Auslandsinvestitionen durchführt.

Die Private Equity-Strategie von China 2.0

“Wir nehmen keine internationalen Marken vom Markt, sondern machen sie über ihre Präsenz in China noch wertvoller“, so Patrick Zhong, Senior Managing Director der Fosun Group, beim International Financial Forum in London. Eindrucksvoll zeigte er den rund 300 Teilnehmern auf, wie die Investmentstrategie der Fosun Private Equity-Aktivitäten in diesen Tagen ihre Umsetzung findet.

Delegationsreise deutscher Industrieunternehmen

Zum zweiten Mal veranstaltet die China International Investment Promotion Agency Germany (CIIPAG) eine Delegationsreise deutscher Unternehmer nach China. Den Teilnehmern bietet die Reise über den Besuch von Industrieparks und Betrieben sowie Diskussionsforen hinaus mehrfach Gelegenheit für intensiven Austausch im persönlichen Gespräch mit potenziellen chinesischen Partnern. Damit eröffnet sich beiden Seiten ein direkter Weg, Chancen für gemeinsame Investitionen und M&A-Transaktionen auszuloten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Branchen Maschinenbau, Automotive, Ersatzteile, Petrochemie. Besucht werden die Städte Panjin, Shenyang und Shijiazhuang.

Deutsch-chinesischer Dialog zur Investitionsförderung

Für die CIPA spielt Deutschland eine wichtige Rolle: So unterhält der seit letztem Jahr bestehende Deutsch-Chinesische Beratende Wirtschaftsausschuss (DCBWA) in der CIPA ein ständiges Sekretariat. Vor allem aber ist der Erfolg des seit einem Jahr bestehenden Büros in Frankfurt beispielgebend. Nach dem Vorbild der China International Investment Promotion Agency (Germany) sollen künftig weltweit weitere Vertretungen eröffnet werden.

Shenyang – Made in China 2025

Shenyang ist die zweite Station der von der staatlichen chinesischen Investitionsagentur CIIPA (Germany) veranstalteten Reise für deutscher Unternehmer. Vor dem Start der Investitions- und M&A-Forums am 27. Oktober in der Metropole des Nordostens besuchten die deutschen Unternehmensvertreter das BMW Brilliance Werk vor Ort. Hier ist die Verschmelzung des deutschen Konzepts „Industrie 4.0“ und „Made in China 2025“ bereits heute Realität.

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