„Ohne Vertrauenspersonen wird es sehr schwierig“

In letzter Minute rettete Astronergy, eine 100%ige Tochter der chinesischen Chint Gruppe , den insolventen Solaranbieter Conergy vor dem Aus. Thomas Volz, Geschäftsführer der neu gegründeten Astronergy Solarmodul GmbH, erläutert Herausforderungen und Perspektiven.

Neuanfang mit chinesischer Hilfe

Der TV-Gerätehersteller Metz bekommt eine zweite Chance: Die chinesische Skyworth-Gruppe hat die Fernsehsparte des insolventen Traditionsunternehmens übernommen. Mit den Chinesen hofft Metz, sich in einem der am härtesten umkämpfen Elektronikmärkte zu behaupten.

Joyou – die etwas andere China-Story

Zu den zahlreichen chinesischen Unternehmen, die in den letzten Jahren aufs Frankfurter Börsenparkett strebten, gehört Joyou. Das Sanitärunternehmen nahm jedoch eine andere Entwicklung als die anderen chinesischen Emittenten in Frankfurt – Grohe erwarb die Mehrheit an Joyou.

Günstige Gelegenheit genutzt

Immer mehr deutsche Unternehmen übernehmen bei Joint Ventures in China die Anteile ihrer Partner. Oftmals wünschen sich die Investoren mehr Handlungsfreiheit oder wollen bei den Kosten sparen. Zudem sinkt die Zahl der Branchen weiter, für die noch eine Pflicht zur Zusammenarbeit besteht. Jüngste Beispiele für eine vollständige Übernahme sind der Autozulieferer Grammer und der Oberflächenspezialist Chemetall.

Decheng nimmt deutschen Markt ins Visier

Noch bis zum 20. Juni läuft die Zeichnungsfrist von Decheng Technology. Acht Tage später will das Spezialchemieunternehmen aus Quanzhou den Gang aufs Frankfurter Parkett wagen. Spannend wird die Frage, wie das Angebot von den deutschen Anlegern angenommen wird. Nach den herben Enttäuschungen und sogar handfesten Skandalen bei einigen in Deutschland gelisteten chinesischen Unternehmen ist Decheng auf kritische Fragen eingestellt. Der südchinesische Polyurethan-Spezialist will vieles besser machen.

Wie man einen ungebetenen Investor abwehrt

Wie kann die Führung eines Unternehmens mit einem ungewollten Übernahmeversuch umgehen? Diese Frage stellte Prof. Dr. Kai Lucks, Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbands M&A, den Teilnehmern einer Panel-Diskussion auf dem 15. Deutschen Corporate M&A-Kongress. Rund 250 CEOs, CFOs und weitere M&A-Verantwortliche aus Konzernen und großen mittelständischen Unternehmen versammelten sich im Bayerischen Haus der Wirtschaft in München, um sich zwei Tage lang über aktuelle Markttendenzen auszutauschen. In mehreren Panels und zahlreichen Präsentationen hatten die Corporate M&A-Experten ausführlich Gelegenheit, sich auf den aktuellen Stand im Beteiligungsgeschäft zu bringen und neue Kontakte zu knüpfen.

Joyson-Tochter Quin mit neuem Entwicklungszentrum

Die Quin GmbH hat Anfang März ihr neues Entwicklungszentrum in der Unternehmenszentrale in Rutesheim eingeweiht. In den Neubau und die Modernisierung des Standorts investierte die Joyson-Tochter rund 10 Mio. Euro. Das Projekt wurde in 27 Monaten Bauzeit realisiert und umfasst eine Innengebäudefläche von insgesamt 4400 m².

„Es gibt viel Gemeinsames“

Die börsennotierte Palfinger AG, mehrheitlich im Besitz der Familie Palfinger, arbeitet seit einigen Jahren erfolgreich mit der Krandivision des chinesischen Baumaschinenherstellers Sany Heavy Industries zusammen. Über zwei Joint Ventures wird das gemeinsame operative Geschäft gesteuert. Jetzt sind die Partner einen Schritt weiter gegangen und haben eine Überkreuzbeteiligung vorgenommen.

Gemeinsam Märkte erobern

Der Kauf des Autozulieferers KOKI durch den Pekinger Staatskonzern AVICEM zeigt, dass die Chinesen bei Übernahmen in Deutschland immer professioneller vorgehen. Was haben sie jetzt mit dem Mittelständler vor?

Great Wall Motor investiert in deutsche Wasserstofftankstellen

Great Wall Motor (GWM), und H2 Mobility Deutschland haben am 24. Oktober ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Demnach erwirbt GWM eine Minderheitsbeteiligung und wird in den Aufbau des von H2 Mobility betriebenen Wasserstofftankstellennetzes investieren. Der chinesische Autobauer wird damit siebter Gesellschafter des Gemeinschaftsprojekts von Daimler, den Gasproduzenten Linde und Air Liquide sowie den Tankstellenbetreibern OMV, Shell und Total. Zur konkreten Höhe des Anteils und dem Kaufpreis äußerten sich die beteiligten Parteien nicht.

Der Retter kommt aus China

Der Sturm in der deutschen Solarbranche brachte auch einen der Pioniere zum Kentern: Ende 2013 musste die S.A.G. Solarstrom AG Insolvenz anmelden. Mit der Übernahme durch die chinesische Shunfeng-Gruppe soll zumindest das operative Geschäft des Freiburger Unternehmens mit 170 Mitarbeitern erhalten bleiben. Weniger heiter sind die Aussichten für die Aktionäre und Anleihengläubiger: Sie werden auf einen Großteil ihrer Ansprüche verzichten müssen.

„Ein Großteil der Ängste ist nach kurzer Zeit verschwunden“

Die in Shanghai börsennotierte Zhuzhou Times New Material Technology Co. Ltd. (TMT) wird neuer Eigentümer des Geschäftsfelds Gummi und Kunststoff der ZF Friedrichshafen AG. Im Interview spricht Dr. Torsten Bremer, Leiter des Geschäftsfelds, über Chancen und Veränderungen.

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