Huiding kauft IoT-Spezialist Commsolid
Für knapp 10 Mio. EUR übernimmt Shenzhen Huiding Technology 100% an der Commsolid GmbH aus Dresden. Verkäufer sind neben den Gründern und persönlichen Gesellschaftern der High-Tech-Gründerfonds und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen, die zuletzt jeweils 15% an der Gesellschaft hielten, sowie der Hightech Startbahn Inkubator, der bisher einen Anteil von 11% besaß. Die Akquisition erfolgte über Goodix Technology, der Hongkonger Tochter von Huiding. Das Closing erfolgte bereits am 1. März, nachdem Anfang Februar die Verträge unterzeichnet worden waren.
Familienunternehmen Nimak geht an HGZN
Jiangsu Hagong Intelligent Robot (Ha Gong Zhi Neng, kurz HGZN) übernimmt für 88 Mio. EUR das deutsche Familienunternehmen Nimak. Dies umfasst alle Anteile der drei von der Familie Nickel geführten Firmen Nimak GmbH, Nimak KG sowie Nickel GmbH mit Standorten in Deutschland, den USA und Mexiko. Hinzu kommt der 60%-Anteil an dem Joint Venture Nimak China. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Mai 2019 abgeschlossen werden.
Jifeng senkt Annahmeschwelle für Grammer-Angebot
Das öffentliche Übernahmeangebot von Ningbo Jifeng für die Grammer AG verfehlt offensichtlich bisher die Erwartungen: Jifeng setzt die Mindestannahmeschwelle für bereits laufende Offerte von 50% plus einer Aktie auf 36% herab. Gleichzeitig soll die Annahmefrist erst am 6. August auslaufen und nicht wie ursprünglich geplant am 23. Juli. Den Preis hebt der chinesische Investor nicht an. Die weitreichenden Standort- und Arbeitsplatzgarantien, die in einer Investitionsvereinbarung im Vorfeld vereinbart wurden, bleiben unangetastet.
Neuanfang mit chinesischer Hilfe
Der TV-Gerätehersteller Metz bekommt eine zweite Chance: Die chinesische Skyworth-Gruppe hat die Fernsehsparte des insolventen Traditionsunternehmens übernommen. Mit den Chinesen hofft Metz, sich in einem der am härtesten umkämpfen Elektronikmärkte zu behaupten.
MAX Automation erwirbt Mehrheit an Cisens
MAX Automation erwirbt im Rahmen eines Asset Deals die Mehrheit an Shanghai Cisens Automation. Der Düsseldorfer Konzern sichert sich im ersten Schritt 51% an dem Shanghaier Maschinenbauer. Weiterhin ist die Option vereinbart, in den kommenden Jahren alle restlichen Anteile aufzukaufen. Der Geschäftsbetrieb von Shanghai Cisens Automation wird zunächst in eine neue Gesellschaft eingebracht, an der Cisens-Gründer und CEO Roger Lee vorläufig noch eine Beteiligung von 49% halten wird. Das Transaktionsvolumen liegt im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Der Deal soll im vierten Quartal 2017 vollzogen werden.
Great Wall Motor investiert in deutsche Wasserstofftankstellen
Great Wall Motor (GWM), und H2 Mobility Deutschland haben am 24. Oktober ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Demnach erwirbt GWM eine Minderheitsbeteiligung und wird in den Aufbau des von H2 Mobility betriebenen Wasserstofftankstellennetzes investieren. Der chinesische Autobauer wird damit siebter Gesellschafter des Gemeinschaftsprojekts von Daimler, den Gasproduzenten Linde und Air Liquide sowie den Tankstellenbetreibern OMV, Shell und Total. Zur konkreten Höhe des Anteils und dem Kaufpreis äußerten sich die beteiligten Parteien nicht.
Durchstarten nach langem Warten
Mit der Herstellung von Leichtbauteilen aus Kohlefasern ist das sächsische Unternehmen Cotesa ein gefragter Zulieferer der Luftfahrt- und Automobilindustrie. Nach dem gelungenen Einstieg des chinesischen Konzerns AT&M als Mehrheitseigentümer steht nun die weitere Expansion an. Zuvor wurde die Übernahme einer aufwändigen Prüfung durch das Bundeswirtschaftsministerium unterzogen. Ein Verfahren, das viel Zeit und Nerven kostete.
Kuka bleibt in Augsburg
Keinerlei Pläne des chinesischen Mischkonzerns Midea, die Unternehmenszentrale des Roboter- und Anlagenbauers zu verlegen, sagt Kuka-Aufsichtsratschef Andy GuNachdem das Augsburger Unternehmen umsatztechnisch in die Schieflage geraten war und man sich im Zuge dessen von Konzernchef Till Reuter trennte, waren Befürchtungen laut geworden, dass die Chinesen darüber nachdächten, mehr Bereiche von Kuka nach China zu verlegen. Mit diesen Sorgen räumte Andy Gu, der die Interessen von Midea bei Kuka vertritt, nun im Interview mit der Augsburger Allgemeinen auf.
Auswirkungen der EU-Screening-Verordnung und verschärften Investitionskontrolle
Seit dem 11. Oktober 2020 gilt die neue EU-Screening-Verordnung zur Schaffung eines Rahmens für die Überprüfung ausländischer Direktinvestitionen. Gleichzeitig wurden auch in Deutschland in...
Chiho-Tiande übernimmt Scholz-Gruppe
Die Chiho-Tiande Group kauft die angeschlagene Scholz-Gruppe im Rahmen eines Debt Purchase Agreements. Nachdem das börsengelistete Unternehmen aus China bereits im Frühjahr die Übernahme der Schulden zugesagt hatte, erwirbt es jetzt das Stammkapital des Altmetall- und Recyclying-Spezialisten aus Essingen. Mit dem Schuldenabbau und dem neuen Eigentümer will Scholz das Vertrauen der Mitarbeiter und Kunden wiedergewinnen und auf den Weg zu profitablem Wachstum zurückkehren.
Chinas Attraktivität: Größe und Finanzkraft
Chinas Attraktivität: Größe und FinanzkraftDas deutsche Biotechunternehmen Medigene AGkonzentriert sich auf die Entwicklung personalisierten Immuntherapien zur Krebsbehandlung. Im Mittelpunkt stehen dabei T-Zell-Rezeptoren (TCR). Im April 2019 verkündete das Unternehmnehmen mit Sitz in Martinsried bei München eine Kooperationsvereinbarung mit dem chinesischen Unternehmen Cytovant. Bei Erreichen aller Meilensteine kann diese ein Volumen von bis zu einer Milliarde Euro erreichen. Wir sprachen mit der Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Dolores J. Schendel.
NIO: Auslieferungszahlen im Oktober 2021
Der chinesische Elektrobauer NIO hat sein Auslieferungsergebnis für den Monat Oktober veröffentlicht.
Der Autohändler lieferte im vergangenen Monat weltweit 3.667 Fahrzeuge aus. Demnach belaufen sich...













