„Unbedachtheit ist ein Schwachpunkt bei Auslandsinvestitionen“

Chinesische Investoren stehen beim Eintritt in fremde Märkte vor zahlreichen Herausforderungen. Was alles bei Outbound-M&A schiefgehen kann, weiß Guo Yufang aus 30 Jahren Erfahrung in Europa. Der Jurist kennt die Defizite bei Unternehmern und Beratern. Dennoch sieht er gerade für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit spannende Perspektiven.

Shanghai: Der wirtschaftliche Knotenpunkt Chinas

Mit mehr als 25 Mio. Einwohnern, und oft als „Paris des Ostens“ bezeichnet, ist Shanghai der wirtschaftliche Knotenpunkt Chinas. Die im Yangtse Delta im Osten des Landes gelegene Stadt verfolgt das Ziel, bis 2020 das Finanz-, Wirtschafts- und Logistikzentrum der Welt zu werden. In diesem Artikel wird diese Stadt mit ihrer hochentwickelten Infrastruktur und soliden Investment Atmosphäre genauer vorgestellt.

Realitätsschock, Risikomanagement und Reparatur von Toilettenspülungen

Sorgfältiges Risikomanagement sollte Kernbestandteil jeder Übernahme sein. Aus Sicht des Zielunternehmens stehen Transaktionen unter Beteiligung von chinesischen Investoren dabei oft im Zeichen der Identifizierung und Minderung von innerbetrieblichen Risiken. Allerdings werden äußere Einflussfaktoren häufig unterschätzt. Angesichts der aktuellen Handelskonflikte ist ein gesamtheitlicher Risikomanagementansatz ratsam.

Zhongshan: Chinas aufrüstender Produktionsstandort

Die chinesische Stadt Zhongshan, benannt nach ihrem landesweit berühmten Revolutionär und politischer Leitfigur Dr. Sun Yat-sen (Sun Zhongshan), liegt im südlichen Teil der Provinz Guangdong und ist somit nur einen Katzensprung von Macao und Hongkong entfernt. Bedingt durch ihre geographisch vorteilhafte Lage fungiert die Stadt als internationales Handelszentrum und stellt einen von Chinas größten Produktionsstandorten dar. Der Größendimension einer bezirksfreien Stadt zum Trotz, ist Zhongshan die ökonomisch fünftstärkste Stadt in Guangdong und verzeichnet das dritte Jahr in Folge den größten Produktionszuwachs in der Region des Perlflussdeltas.

Das Comeback des Joint Ventures in China

Die Beratungspraxis zeigt einen neuen Trend der europäisch-chinesischen Zusammenarbeit: Während in den letzten Jahren von europäischen Unternehmen vermehrt 100%ige Tochterfirmen gegründet wurden, besteht nun wieder Gründungsbedarf an chinesisch-europäischen Partnerunternehmen.
Digitaler Wandel stützt Chinas Wachstum

Durch digitale Formate eröffnen sich herausragende Möglichkeiten

Der Aufbau einer Präsenz ist für viele der Schlüssel zu Wachstum in und durch China. Sebastian Hoffmann, Manager des German Desk bei Hawksford, gibt...

Neue Managementkompetenzen für eine neue Zeit

Chinesische Investoren haben in der Vergangenheit von einer offenen Weltwirtschaft profitiert. Daher standen bei Auslandsübernahmen im Heimatland übernommener Firmen häufig geschäftliche Aspekte im Vordergrund. Allerdings erfordern neue Realitäten in der Weltwirtschaft neue politische Managementkompetenzen.

Anpassungen am registrierten Firmenkapital in China

SHANGHAI – In China setzt das Firmengesetz fest, dass alle Unternehmen, ob ausländisch investiert oder nicht, einen fixen Betrag an operativem Kapital bei den zuständigen Behörden als Teil des regulären Prozesses zur Unternehmensgründung registrieren müssen. Dieses Kapital ist als das „registrierte Kapital“ bekannt. Aufgrund strenger Währungsumtauschkontrollen ist das registrierte Kapital einer ausländischen Firma bevor ihr Zahlungsfluss positiv wird oft die einzige finanzielle Quelle, zu der sie zur Bezahlung von operativen Kosten Zugang hat.

„Wichtig ist, das Verhalten des chinesischen Partners richtig einzuordnen“

Wie seriös ist ein potenzieller chinesischer Geschäftspartner? Ob eine Zusammenarbeit im Vertrieb oder in einem Joint Venture geplant ist oder ob man das eigene Unternehmen an einen Investor aus China verkaufen möchte, ein gründlicher Background-Check sollte vor einer Vertragsbeziehung stets durchgeführt werden. Nur so lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden. Worauf man achten sollte, erkärt Patrick Heid, Leiter des Shanghaier Büros der Kanzlei Graf von Westphalen.

Die Qual der Wahl: Die „richtige“ Akquisitionsstruktur

Wie bei jeder Akquisition spielt auch bei Investitionen chinesischer Unternehmen in Deutschland eine steuerlich effiziente Akquisitionsstruktur eine entscheidende Rolle, um einen attraktiven Return on Investment nach Steuern erwirtschaften zu können.

Wachtumsspitzenreiter China

In den letzten 15 Jahren hat sich China von einem vergleichsweise kleinen Spieler zum zweitgrößten M&A-Chemiemarkt hinter den USA entwickelt: An 19 Prozent aller Transaktionen waren 2014 Unternehmen aus China beteiligt, so das Ergebnis des aktuellen Chemicals Executive M&A Review der Unternehmensberatung A.T. Kearney.
business people meeting

M&A-Strategien für den Mittelstand im China Geschäft

Gemessen am Beitrag zur Wirtschaftsleistung sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei Fusionen und Übernahmen (M&A) deutlich unterrepräsentiert. Dies liegt hauptsächlich an der geringen...