300 Mio. EUR für deutsche Start-ups: HTGF kooperiert mit Donghai

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Der High-Tech Gründerfonds möchte zusammen mit der chinesischen Investmentbank Donghai Securities deutschen Start-ups den Marktzugang in China ebnen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Innovations- und Geschäftsfelder Life Sciences, Cleantech und Industrie 4.0. Wie das VentureCapital Magazin berichtet, sieht der Plan der beiden Kooperationspartner vor, im Verlauf der nächsten fünf Jahre bis zu 300 Mio. EUR in deutsche Start-ups zu investieren.

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Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) sieht in China laut eigenen Angaben erhebliche Potenziale für seine Portfoliounternehmen. Aus diesem Grund möchte der Fonds mit der chinesischen Investmentbank Donghai Securities die Bereitstellung von Kapital für Produktionsaufbau und Markteinführung sicherstellen. Darüber hinaus möchten die beiden Kooperationspartner deutschen Start-ups mit Rat und Tat zur Seite stehen wenn es um die Vermittlung von Know-how und Netzwerkkontakten vor Ort geht. Der Abschluss einer ersten Beteiligung von Donghai bei einem HTGF-finanzierten Unternehmen steht unmittelbar bevor. Ferner ergeben sich laut den Angaben der chinesischen Investmentbank auch für deutsche Frühphaseninvestoren neue Möglichkeiten für Exits. Der Kooperationsvertrag wurde im Beisein der Bundeskanzlerin und dem chinesischen Premierminister im Rahmen ihrer jüngsten Chinareise unterzeichnet.

Die chinesische Investmentbank Donghai Securities wurde 1993 gegründet. Sie ist eine der ersten Investmentbanken, die mit einer Volllizenz in China arbeitet. Donghai verwaltet nach eigenen Angaben 30 Mrd. EUR an Assets in Eigenkapitalinvestments sowie in festverzinslichen, gemischten oder anderen innovativen Bankgeschäften.

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Vereinfachtes Chinesisch