Deutlicher Rückgang in Chinas Außenhandel

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In den ersten beiden Monaten dieses Jahres ging Chinas Außenhandel deutlich um 11% gegenüber dem Vorjahr auf 592 Mrd. USD zurück, wie die chinesische Zollverwaltung (GCA) mitteilte. Zurückzuführen ist der Rückgang in erster Linie auf den Ausbruch des Coronavirus Ende des vergangenen Jahres in Wuhan. Die Exporte gingen im Berichtzeitraum gegenüber dem Vorjahr um 17,2% auf 292,5 Mrd. USD zurück, während die Importe nach Angaben der GCA um 4% auf 299,5 Mrd. USD fielen.

Insgesamt konstatiert die CGA ein Handelsbilanzdefizit von 7,09 Mrd. USD, während im Vorjahreszeitraum noch einen Handelsüberschuss von 41,5 Mrd. USD verzeichnet werden konnte. Entgegen dem Abwärtstrend stieg Chinas Handel mit den ASEAN-Ländern um 2% und das kombinierte Handelsvolumen mit Ländern entlang der Belt & Road Initiative legte um 1,8% gegenüber dem Vorjahr zu. Chinas Handelsumsätze mit der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten und Japan hingegen fielen um 14,2%, 19,6% beziehungsweise 15,3% in den ersten beiden Monaten des Jahres 2020.

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