Gelassener Blick nach Fernost

Shanghai: Chinas globales Finanzzentrum./上海:中国的国际金融中心。

Entscheidungsträger deutscher Unternehmen in China sehen sich im Vergleich zu ihren chinesischen Wettbewerbern sehr gut aufgestellt. Zwar trüben Inflationssorgen das Bild, die Konjunkturprognose hat sich jedoch verbessert.

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Nach Einschätzung der Entscheidungsträger deutscher Unternehmen in China sind sie für den Wettbewerb mit den chinesischen Konkurrenten bestens gerüstet. Laut dem Wirtschaftsbarometer China, das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Prüf- und Beratungsgesellschaft PwC herausgegeben wird, sehen die Manager die deutschen Unternehmen in fast allen Bewertungskategorien im Vorteil. Besonders bei der Herstellung komplexer Produkte, im Hinblick auf Prozess- und Produktinnovationen, der Markenstärke, dem Prozessmanagement sowie beim Zugang zu hochqualifiziertem Personal sehen die Entscheidungsträger großen Vorsprung. Lediglich im Umgang mit öffentlichen Behörden, bei der Herstellung von „Good-Enough“-Produkten sowie beim Zugang zu Finanzmitteln werden die asiatischen Konkurrenten stärker eingeschätzt.

Mit Blick auf den gesamten chinesischen Markt macht sich unter den Befragten leichter Optimismus breit. Zwar bleibt die Einschätzung der Konjunkturentwicklung negativ, im Vergleich zum letzten Quartal ist die Prognose jedoch klar besser. Auch die Investitionstätigkeit chinesischer Unternehmen im In- und Ausland wird ansteigend eingeschätzt, mit Investitionen in Deutschland im kommenden halben Jahr rechnen 61 Prozent. Sorge bereitet die steigende Inflation: Die fortlaufend steigenden Lohnstückkosten dürften die Verbraucherpreise in die Höhe treiben. www.zew.de

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