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Günstige Gelegenheit genutzt

Aus E-Mag M&A China/Deutschland 2/2015

Immer mehr deutsche Unternehmen übernehmen bei Joint Ventures in China die Anteile ihrer Partner. Oftmals wünschen sich die Investoren mehr Handlungsfreiheit oder wollen bei den Kosten sparen. Zudem sinkt die Zahl der Branchen weiter, für die noch eine Pflicht zur Zusammenarbeit besteht. Jüngste Beispiele für eine vollständige Übernahme sind der Autozulieferer Grammer und der Oberflächenspezialist Chemetall.

In den 1990er Jahren waren nach Angaben der Wirtschaftsberatung Deloitte noch 90% der ausländischen Investoren in China von Joint Ventures abhängig. Doch seit Jahren ist diese Zahl rückläufig. „Mit der Überarbeitung des Investitionskatalogs von 2004 wurde für viele Industriezweige die Joint-Venture-Pflicht aufgehoben“, erklärt Andreas Feege, Partner und Leiter der China Practice bei KPMG Deutschland. Heute laufen nur noch weniger als 10% der deutschen Investitionen über Gemeinschaftsunternehmen. Dass die Partner ihre Zusammenarbeit ausdehnen – wie vor Kurzem bei Daimler und der Beijing Automotive Group (BAIC) – ist eher die Ausnahme. Der Trend geht dahin, dass deutsche Unternehmen entweder ihre Partner ausbezahlen oder ein Joint Venture ganz auflösen wollen.

Wichtiger Auslandsmarkt für Grammer

Ein aktueller Fall ist die Grammer AG. Mit mehr als einer Million neuer Fahrzeuge pro Jahr ist China weltweit der größte Markt für schwere Lkw. Mit speziellen Autositzen will der Konzern aus dem oberfränkischen Amberg in diesem weiter wachsenden Markt erfolgreich sein. Zusammen mit dem Partner Jiangsu Yuhua wurden deshalb seit 2013 gefederte Lkw-Sitze in China produziert. „Durch diese Zusammenarbeit war ein schneller und dauerhafter Eintritt in den weltgrößten Markt für Nutzfahrzeuge möglich“, sagt Hartmut Müller, Vorstandsvorsitzender der Grammer AG. Das Gemeinschaftsunternehmen war dabei ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung der globalen Wachstumsstrategie. Beide Partner konnten in Grammer Seating ihre jeweiligen Stärken und Erfahrungen einbringen. So stellte Jiangsu Yuhua eine neue Produktionsstätte zur Verfügung und brachte sein bestehendes Lkw-Sitzgeschäft und den Kundenstamm ein. „Wir konnten marktspezifische Sitztypen vor Ort produzieren und an namhafte lokale und internationale Kunden vertreiben“, beschreibt Müller die Joint-Venture-Vorteile.

Aktuelle Trends, Neuerungen und Marktsituationen bei M&A-Transaktionen

Luther M&A-Forum am 20. Mai in Düsseldorf/2015年5月20日于杜塞尔多夫举行的陆德并购交易论坛

Das globale M&A Volumen hat im vergangenen Jahr ebenso, wie die Anzahl der Deals weiter zugenommen. Doch was bedeutet das für das Jahr 2015? Dr. Axel Zitzmann und Dr. Michael Krömker, beide Partner bei Luther blickten in der Eröffnungsrede auf dem Luther M&A-Forum am 20. Mai nicht nur auf das M&A-Geschehen 2014 zurück, sondern wagten auch eine Prognose für 2015. So erwarten die Anwälte trotz geopolitischer Unsicherheiten und Griechenland-Krise eine stabile Entwicklung. Sie gehen zudem von einer Wende auf dem deutsch-amerikanischen M&A-Markt aus, weg vom Outbound hin zum Inbound. Grund dafür ist der starke Dollar im Vergleich zum Euro.

Aber nicht nur der amerikanische M&A-Markt war Teil des Programms, auch chinesische Direktinvestitionen, insbesondere die reformierten Genehmigungsverfahren wurden im Anschluss an ein Impulsreferat des Luther-Anwalts Dr. Felix Stamer von einem Expertenpanel unter die Lupe genommen, das aus Dirk Aikes, Geschäftsführer bei WISCO Tailored Blanks, Dieter Veit, Co-Head of Corporate Finance, Head of M&A bei der Société Générale, Dr. Martina Ecker, Managing Director bei Lincoln International und Liao Yuhui, Partner bei Luther Shanghai, bestand. Die Diskutanten waren sich einig, dass die neuen Reformen vieles vereinfachen werden und chinesische Investoren im Bieterverfahren so an Attraktivität gewinnen, auch wenn Erfahrungswerte mit den neuen Verfahren noch fehlen und M&A-Transaktionen unter Beteiligung chinesischer Investoren weiter herausfordernd bleiben. Martina Ecker fasst es so zusammen: „Es gibt inzwischen chinesische Käufer, die sehr professionell sind und auch westliche Berater in Anspruch nehmen, aber es gibt auch nach wie vor Unternehmen die nicht einmal wissen, was eine Due Diligence ist.“ „Es bleibt spannend, aber es geht weiter voran“, so schließt Dr. Michael Krömker sein Panel zum Thema „Chinesische Investoren“.

China ist Top 3 M&A-Zielmarkt deutscher Familienunternehmen

Chinesische Targets rücken verstärkt in den Fokus der M&A-Aktivitäten deutscher Familienunternehmen. Nach dem Heimatmarkt und den USA liegt China mittlerweile auf Platz drei unter den Zielmärkten. Auch in den kommenden Monaten werden Unternehmenszukäufe in China weiter an Bedeutung zunehmen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner.

Unter dem Titel „Klug investieren“ fasst Rödl & Partner die Ergebnisse einer Umfrage unter rund 150 Firmenkundenbetreuern und M&A-Beratern deutscher und internationaler Banken und Finanzinstitute zusammen. Demnach ist China aktuell zum drittwichtigsten Land für Zukäufe deutscher Familienunternehmen aufgestiegen. Für 18% der Firmen ist das Reich der Mitte als Zielmarkt attraktiv. Bedeutender sind nur Deutschland selbst (42%) und die Vereinigten Staaten (39%). In den Jahren zuvor lag China stets abgeschlagen hinter den europäischen Industriestaaten, vor allem Frankreich, das jetzt mit 15% auf Rang vier liegt.

20150521_Roedl u Partner_aktuell Auch mit Blick auf die kommenden 12 Monate wird der Zielmarkt China mit 21% am dritthäufigsten genannt (USA: 33%, Deutschland 30%). Einen negativen Einfluss des schwachen Euro auf die internationalen M&A-Aktivitäten der Unternehmen in Familienbesitz machen die Autoren der Studie hierbei nicht aus.

Als einen Grund für das große Interesse an den überseeischen Märkten verweißt Rödl & Partner auf übereinstimmende Kommentare der befragten Berater: Der Wettbewerb um Targets in Deutschland sei zwischenzeitlich so stark, dass die Familienunternehmen ihr Hauptaugenmerk immer mehr auf die Wachstumsmärkte im Ausland legen.

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Die Studie kann hier kostenlos bestellt werden.

Lockruf des schwachen Euro

Die chinesische Regierung tritt in bestimmten Branchen gezielt auf die Bremse, um eine Überhitzung zu vermeiden. So muss der Wachstumsmotor der vergangenen zwei Jahrzehnte, der Immobiliensektor, jetzt deutlich kleinere Brötchen backen. Gleichzeitig versucht Peking die Ausrichtung der gesamten Wirtschaft umzustellen: weg vom überkommenen Modell eines exportlastigen Billiglohnlands hin zu modernen Strukturen, die auf einem starken Konsumsektor und Hightech-Industrien beruhen. Doch die Anpassungen brauchen Zeit. Mit der wirtschaftlichen Neuorientierung geht somit auch eine Phase der Wachstumsschwäche einher. Welche Folgen hat dies nun für den deutsch-chinesischen M&A-Markt? Zumindest im Outbound-Geschäft sind keine negativen Konsequenzen zu befürchten. Im Gegenteil: Pekings Going-Out-Kampagne ist nach wie vor in vollem Gange: Die chinesischen Unternehmen sollen sich in Übersee neue Märkte erschließen und sich dort modernste Technologien und Managementmethoden aneignen. Angesichts der aktuell schwachen Binnenkonjunktur verstärkt die Zentralregierung sogar noch ihre Unterstützung und baut regulatorische Hürden weiter ab. Seit einigen Monaten kommt noch ein weiterer Faktor hinzu: der schwache Eurokurs. Er beflügelt die Übernahmephantasie chinesischer Investoren gerade in Deutschland. Warum ist das so?

Wechselkurs begünstigt Outbound

Der Wirtschaftswissenschaftler Klaus E. Meyer, Professor an der China European International Business School (CEIBS) in Shanghai, führt den Effekt auf das langfristige Denken hinter den Investments chinesischer Unternehmen zurück. „Chinesen investieren typischerweise in Technologie und wollen von den Deutschen lernen“, erklärt Meyer. „Da der langfristige Wert der Investition unverändert bleibt, ist es attraktiver, jetzt die Möglichkeit zu nutzen und zu einem günstigen Wechselkurs einzusteigen“. Darin unterscheide sich die Motivation der Chinesen von anderen internationalen Investoren etwa aus den USA, die stattdessen vor allem auf die Umsatzentwicklung von Übernahmezielen schauten. Auf eine Unternehmensbewertung anhand der Umsätze habe der Wechselkurs dagegen keinen Einfluss. Denn mit einem fallenden Euro sinke nicht nur der Übernahmepreis, sondern gleichzeitig auch der Wert der Umsatzerlöse des Zielunternehmens in Europa. Stimmen aus der M&A-Praxis bestätigen die Argumente des CEIBS-Wissenschaftlers. „Schon in der Finanzkrise haben chinesische Investoren die Gelegenheit zu preisgünstigen Übernahmen in Deutschland und Europa genutzt“, sagt Jens-Peter Otto, Partner und China-Experte bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. Ähnliches sei jetzt angesichts des schwachen Euro zu erwarten.

 

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Sino-German Ecopark investiert in German Brokers

Ein am Computer generierter Entwurf des Sino-German Ecopark in Qingdao. Bild: Sino-German Ecopark

Die Sino-German Ecopark Handels- und Beratungs GmbH hat 28,16% an dem German Brokers AG erworben. Die Transaktion umfasst neben der Minderheitsbeteiligung eine Option für den Erwerb weiterer Aktien in Höhe von fast 20% durch Sino-German Ecopark innerhalb der nächsten acht Monate.

Die Sino-German Ecopark hat die Minderheitsbeteiligung an German Brokers AG für einen Gesamtbetrag von 201.283 EUR von einer Gruppe von sieben Verkäufern erworben, darunter auch die Aufsichtsratsmitglieder der German Brokers AG Jan Weiser und Jürgen Ruchte sowie der Geschäftsführer Heiko Lantzsch. Zusätzlich erhält die Sino-German Ecopark die schuldrechtliche Kaufoption, ein weiteres Aktienpaket in Höhe von 19,23 % für 134.188 EUR von den Verkäufern zu erwerben oder die Übertragung dieses Aktienpakets auf einen von ihr bestimmten Dritten zu verlangen. Gleichzeitig erhalten die Verkäufer eine Verkaufsoption. Sie können gemeinsam die Anteile in Höhe 19,23 % an die Sino-German Ecopark in dem Fall veräußern, dass diese nicht von ihrer Kaufoption innerhalb der Ausübungsfrist von acht Monaten Gebrauch gemacht hat.

Die erwerbende Gesellschaft ist eine Tochter der staatseigenen Sino-German United Group. Diese betreibt in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao den Sino-German Ecopark, einen Industriepark mit Schwerpunkt auf deutscher Umwelttechnologie.

Bei der German Brokers AG waren seit 2002 wiederholt Insolvenzverfahren anhängig. Die Aktien des Finanzdienstleistungsunternehmens sind im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Sie werden seit Jahren als Pennystock gehandelt. Nach der Veröffentlichung der Pflichtmitteilung am 5. Mai schoss das Papier zeitweise von 12 auf über 34 Cent. In den folgenden Tagen fiel die Aktie wieder und der Kurs pendelte sich bei 25 Cent ein.

Linde Hydraulics gründet Joint Venture in China

Linde Hydraulics positioniert sich mit einem strategischen Joint Venture in China noch stärker im wichtigen asiatischen Markt. Die Linde Hydraulics GmbH and Co. KG und Weichai Power Co., Ltd., haben kürzlich die Linde Hydraulics (China) Co., Ltd gegründet und das gemeinsame Unternehmen in der Provinz Shandong registriert. Mit dem Joint Venture in China hält der deutsche Hydraulik-Spezialist 51% der Anteile. Der strategische Partner Weichai Power erwirbt 49% der Anteile. Weichai ist auch an der deutschen Kion Group beteiligt, welche ursprünglich als Carve-out aus der Linde Group entstand.

Weichai Power hatte sich bereits 2012 an Linde Hydraulics beteiligt und 70% der Unternehmensanteile erworben. Durch den Zusammenschluss unter anderem von Absatzkanälen, Produktentwicklung und Produktion verfolgen beide das Ziel, Linde Hydraulics als globalen Anbieter von hydraulischer Antriebstechnik stärker in China zu etablieren. Die Gründung von Linde Hydraulics (China) Co., Ltd. ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Schritt, dieses Ziel noch konsequenter zu verfolgen. Hintergrund sind tiefgreifende Veränderungen in der Hydraulik-Branche. So hat sich der internationale Baumaschinenmarkt erheblich eingetrübt; zudem hat sich die weltweite Nachfrage nach Hydraulik-Produkten deutlich reduziert. Gleichzeitig will Linde Hydraulics mit optimierten Strukturen und Prozessen an ihren Standorten zukünftig noch schneller und effizienter auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren können. Geplant sind neben einem Vertriebs- und Servicezentrum auch eine lokale Produktion und Montage, die bereits im Mai 2015 eröffnet werden soll. Bei einem mittelfristigen Umsatzziel von jährlich über 100 Mio. Euro sollen am Standort in Weifang in der Provinz Shandong bis zu 300 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Linde Hydraulics ist ein weltweit tätiger Entwickler und Anbieter von modularen Antriebssystemen aus Hydraulik, Elektrotechnik und Elektronik. International ist Linde Hydraulics mit Tochtergesellschaften in Europa, USA und China sowie einem dichten Netz von rund 60 Vertriebs- und Servicepartnern vertreten. Haupteigentümer ist seit 2012 mit 70% Anteil Weichai Power. Die Linde Material Handling GmbH, ein Unternehmen der Kion Group AG, ist mit 30%an Linde Hydraulics beteiligt.

M&A-Boom: Die Suche nach dem perfekten Deal

„Merger-Mania“, „Kaufrausch“ oder „Die Rückkehr der Mega-Deals“, überschlugen sich die Schlagzeilen in den vergangenen Wochen. Keine Frage, das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen blüht. 2014 war das beste Jahr der Nach-Lehman-Zeitrechnung und 2015 könnte sogar noch besser werden. Doch was haben die Investoren eigentlich davon? Wir haben die jüngsten Studien für Sie durchforstet und zusammengetragen, welche Transaktionen aus Sicht der Käufer-Aktionäre am erfolgreichsten sind.

Wachsen, wachsen, immer weiter wachsen. Das ist das Mantra, das Vorstände üblicherweise von ihren Investoren zu hören bekommen. Eine Möglichkeit, dem gerecht zu werden, sind Zukäufe. Damit sind die Anlegerinteressen neben günstigen Finanzierungsbedingungen, steigendem Anlagedruck sowie branchenspezifischen Faktoren, wie dem mit dem Preisverfall einhergehenden Konsolidierungsdruck in der Ölindustrie, ein Argument für die anhaltende M&A-Dynamik. Um knapp 40 Prozent nahmen Akquisitionen mit einem Volumen von einer Milliarde Dollar und mehr in den ersten drei Monaten 2015 gegenüber dem Vorjahresquartal zu – darunter allein vierzehn Transaktionen, die mindestens zehn Milliarden Dollar schwer waren. Vorläufiger Höhepunkt: Die Anfang April verkündete Übernahme der BG Group durch Royal Dutch Shell für 70 Milliarden Dollar.

Doch ist anorganisches Wachstum für die Käufer-Aktionäre gleichbedeutend mit steigenden Kursen? Nicht so im Fall Shell. Rund 7 Prozent verloren die B-Aktien, die zur Finanzierung des Deals herangezogen werden, nach der Ankündigung des Deals. Die A-Aktien gaben knapp 4 Prozent nach. Die Anleger zweifeln, dass Shell eine 50 Prozent-Prämie für BG zahlen und daraus ausreichend Synergien ziehen kann, um Wert für die Aktionäre zu schaffen und als Draufgabe noch eine Dividende für die gewachsene Aktionärsbasis zu zahlen. Umgekehrt legten die BG-Aktien um 43 Prozent zu. Kein ungewöhnliches Phänomen: Zahlreiche Studien aus den 80er und 90er Jahren, die versuchen „abnormal returns“ zu berechnen, kommen zu dem Ergebnis, dass von einer Fusion auch langfristig lediglich die Aktionäre des Target-Unternehmens profitieren, während die Anteilseigner des Käufers sich im Schnitt schlechter stellen.

Morning Whistle Group Launches China Merger 2.0 during the 2nd Cross-border Investment and M & A Summit

11 Enterprises, Including Lenovo and Anbang Insurance Group, Win Cross-border Investment and M & A Golden Whistle Award /联想复星中民投等11家机构荣获中国跨境投资并购金哨奖

“The Rising of Chinese Big Buyers—2015 the 2nd Cross-border Investment and M & A Summit” was successfully held in Shanghai International Convention Center from April 18 to April 19, 2015. The summit was hosted by Morning Whistle Group, a leading one-stop service provider in cross-border investment and M&A field. This event also got ShangHai GM Cadillac’s full support.

For this event, Morning Whistle invited about 500 elite guests from over 20 countries and regions worldwide, including Chinese investors, overseas sellers, top banks, investment banks, law firms, accounting firms, FA, asset appraisal agencies, as well as other M & A facilitating agencies. It was hoped that this April gathering in Shanghai could provide an opportunity to share ideas and resources regarding cross-border investment and M & A ecosystem.

11 Enterprises, Including Lenovo and Anbang Insurance Group, Win Cross-border Investment and M & A Golden Whistle Award

11 Enterprises, Including Lenovo and Anbang Insurance Group, Win Cross-border Investment and M & A Golden Whistle Award /联想复星中民投等11家机构荣获中国跨境投资并购金哨奖
11 Enterprises, Including Lenovo and Anbang Insurance Group, Win Cross-border Investment and M & A Golden Whistle Award /联想复星中民投等11家机构荣获中国跨境投资并购金哨奖

As a Chinese cross-border investment and M & A one-stop    service provider, Morning Whistle Group successfully held  “2014 Cross-border Investment and M & A Golden Whistle  Award” Ceremony on April 18, 2015. Eleven enterprises,  including Lenovo, ICBC, Anbang Insurance Group,  Dongfeng Motor Corporation and SanPower Group, won  “2014 Cross-border Investment and M & A Golden Whistle  Award”. According to Wang Yunfan, CEO of Morning  Whistle Group, the establishment of Golden Whistle Award  was to help Chinese capital to find out a mature and stable  cross-border investment and M & A evaluation system, so  as to provide reference basis for Chinese big buyers to carry  out overseas investments; to forge a professional whole-value chain communication & service platform among Chinese buyers, global sellers, as well as professional intermediary service agencies; and to work together to create a benign and sustainable investment ecosystem.

China wird nicht wichtig. China ist wichtig

Erfolgreiche Kapitalmaßnahme: Kion CEO Gordon Riske freut sich über die Unterstützung durch Weichai bei der Milliarden-Übernahme von Dematic. 成功完成增资: 凯傲集团董事长Gordon Riske非常高兴潍柴动力对于上亿欧元收购德马泰克的全力支持。

Anlässlich der Eventreihe des Chinaforum Bayern „China im Wandel“ verschlug es Gordon Riske, CEO der Kion AG, zurück in seine frühere Heimat Augsburg. Das Event wurde unter anderem von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und der IHK Schwaben unterstützt. Der gebürtige Amerikaner war dort über mehrere Jahre für das deutsche Stammhaus von KUKA in Augsburg tätig. Heute verbindet man seine Person mit dem Gabelstaplerhersteller Kion. Die Kion Group wurde 2006 gegründet und entstand ursprünglich als Carve-out der Linde AG. 2012 machte das Unternehmen Schlagzeilen, als der chinesische Mischkonzern Shandong Heavy Industry über die mit ihr verbundene Weichai Power Co. bei dem Wiesbadener Gabelstaplerhersteller einstieg. Die Transaktion gilt bislang als die größte Investition aus China in Deutschland.

In seinem Vortrag am vergangenen Donnerstag „China wird nicht wichtig. China ist wichtig“ griff Gordon Riske die unleugbare Bedeutsamkeit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt auf und wie die strategische Ausrichtung von Kion daran gekoppelt ist.

Nicht zuletzt deswegen macht man sich in Wiesbaden fit für die „Strategie 2020“. Langfristig strebt Kion an, mit dem aktuellen Marktführer auf Augenhöhe zu sein oder gar zu überholen. Die Strategie umfasst außerdem eine zweistellige EBIT-Marge und eine deutlich höhere Kapitalrendite. Besondere Bedeutung misst die Kion Group den stark wachsenden Märkten Asiens und somit insbesondere China zu. Die Wettbewerbsfähigkeit der globalen Marken Linde, STILL und Baoli sowie der regionalen Marken Fenwick, OM STILL und Voltas will der Konzern durch verstärkten Einsatz gemeinsamer Module und Plattformen zusätzlich optimieren.

Skyworth übernimmt TV-Sparte von Metz

Aufatmen beim fränkischen Traditionsunternehmen Metz: Skyworth Digital Holdings aus Shenzhen übernimmt die TV-Sparte des insolventen Elektronikherstellers. Skyworth plant, den Standort Zirndorf langfristig zu erhalten und 152 der 219 Mitarbeiter der Sparte zu übernehmen. Zum Kaufpreis äußersten sich die Beteiligten nicht. Als Berater begleitete die M&A Boutique Acxit Capital Partners die Transaktion. Die Zustimmung des Bundeskartellamts steht noch aus.

Die Metz-Werke hatten im November 2014 Insolvenz angemeldet, nachdem das Unternehmen erst 2013 sein 75-jähriges Bestehen gefeiert hatte. Insolvenzverwalter Joachim Exner gelang es jedoch zusammen mit der Geschäftsleitung, seither den Geschäftsbetrieb von Metz voll aufrecht zu erhalten. Gegründet wurde die Firma 1938 von Paul Metz. Nach dessen Tod 1993 übernahm seine Frau Helene bis 2010 die Firmenleitung. Sie verantwortete neben der Fernsehherstellung auch die Sparten Blitzgeräte und Kunststofftechnik. Als Nischenanbieter stellt Metz qualitativ hochwertige Produkte her und vertreibt seine Fernseher über ein Netz von klassischen Fachhandelsgeschäften. Auch für die beiden anderen Sparten Blitzgeräte und Kunststoffe fanden Exner und Acxit einen Käufer. Hier kommt mit der Daum-Gruppe aus Fürth ein strategischer Investor aus der Region zum Zug.

Skyworth ist Marktführer bei der Fernsehproduktion in China und gehört darüber hinaus zu den zehn international führenden TV-Herstellern. Das 1988 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 37.000 Mitarbeiter, davon rund 30.000 im Bereich TV-Geräte. Der chinesische Konzern verfolgt seit Jahren einen konsequenten internationalen Wachstumskurs, bisher allerdings vorwiegend organisch. Die bestehenden Produktionsstätten von Metz und das Händlernetzwerk sollen als Ausgangspunkt zur Erschließung des europäischen Marktes für die eigenen Produkte der Marke Skyworth dienen.

Fountain kauft KSL-Kuttler von Suntech

Der chinesische Immobilienkonzern Fountain Group aus Suzhou hat die KSL-Kuttler Automation Systems GmbH übernommen. Der Mittelständler aus dem baden-württembergischen Dauchingen gehörte seit 2008 zu Suntech Power aus Wuxi. Der Deal umfasst auch die Anteile an der chinesischen Niederlassung von KSL-Kuttler in Suzhou. Zur Höhe des Kaufpreises äußerten sich die Beteiligten nicht.

KSL-Kuttler gehört bei Automatisierungssystemen für die Leiterplattenfertigung zu den Weltmarktführern. Das Unternehmen stellt sowohl individualisierte als auch modulare Automatisierungsanlagen her. Nach der Übernahme durch die den chinesischen Solarhersteller Suntech Power vor sieben Jahre wurde ein Großteil der Beschäftigten entlassen und weite Produktionsbereiche nach China verlagert. Nachdem die Neuausrichtung nicht den gewünschten Erfolg brachte, wurde der Standort in Dauchingen wieder gestärkt. Dort arbeiteten Ende 2012 wieder rund 30 Mitarbeiter. Der Umsatz betrug rund 5 Mio. Euro.

Der Tätigkeitsschwerpunkt der Fountain Group liegt ursprünglich in der Entwicklung von großen Immobilienprojekten. Mittlerweile erschließt das Unternehmen neue Geschäftsfelder und versucht sich ein zweites Standbein im Technologiebereich zu erschließen – ähnlich wie zahlreiche Immobilienentwickler in China, die sich mit der Abkühlung des Häusermarkts zur Diversifikation in andere Sektoren gezwungen sehen. Mit dem Erwerb der KSL-Kuttler Automation expandiert die Fountain auch erstmals nach Europa. Beraten wurde die Fountain Group bei ihrer Transaktion von der deutschen Kanzlei Heisse Kursawe Eversheds.

Shanghai: Chinas Boomtown für Anwaltskanzleien

Eine Erfolgsgeschichte aus der Freihandelszone Shanghai: Die globale Anwaltssozietät Baker & McKenzie und FenXun Partners haben Ende letzter Woche ihre Kooperation bekanntgegeben. Diese Art der Zusammenarbeit ist eine Neuheit für die Freihandelszone, die im September 2013 eingeführt wurde.

Die chinesischen Behörden genehmigten erstmals eine solche Zusammenarbeit von Kanzleien, um Rechtsberatung im internationalen Recht und dem Recht der VR China in der Freihandelszone zu ermöglichen. Dies stellt eine Besonderheit dar, denn nur eine in der VR China zugelassene und lizenzierte Rechtsanwaltskanzlei darf sowohl ausländische als auch chinesische Unternehmen im chinesischen Recht beraten.

Baker & McKenzie war die erste internationale Kanzlei, die anlässlich der Büroeröffnung in Peking im Jahr 1993 das Recht erhielt, in China zu praktizieren und ist bis heute eine renommierte  Anwaltskanzlei in China. Das Büro in Shanghai wurde im Jahr 2003 eröffnet. FenXun Partners wurde 2009 in Peking gegründet. Der Antrag, die Kooperation zu bilden, ist der erste, der vom Shanghaier Justizministerium genehmigt wurde.

Nachdem die Shanghaier Freihandelszone nun schon seit fast zwei Jahren existiert und die ersten Anlaufschwiergkeiten längst überwunden hat, plant die chinesische Regierung weitere institutionelle Neuerungen in einem größeren Rahmen. Nach dem Pilotprojekt in Shanghai sollen auch in Guangdong, Fujian und Tianjin testweise Freihandelszonen eingerichtet werden. Sie sollen sich auf unterschiedliche Schwerpunkte und Branchen spezialisieren.