Snowbird: im Landeanflug an die Frankfurter Börse

Der chinesische Daunenhersteller Snowbird plant IPO an der Frankfurter Börse

Der Daunenveredler- und -hersteller möchte durch den geplanten Börsengang seine Wachstumsstrategie fortsetzen und neben China auch den europäischen Markt erobern.

Der September scheint in Sachen Börsengänge gut zu starten: So plant die chinesische Snowbird AG, ein nach eigenen Angaben führender Daunenveredler- und -hersteller, noch in diesem Monat ein IPO an der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Münchner CM-Equity agiert dabei als Global Coordinator und Leadmanager.

Im letzten Geschäftsjahr erzielten die Chinesen Umsätze von rund 137 Mio. EUR und Gewinne von bis zu 28 Mio. EUR. Zudem plane das Unternehmen im vierten Quartal den Aufbau einer eigenen Näherei, wodurch die Produktionskapazität voraussichtlich von aktuell 1,9  auf 8,1 Mio. Stück jährlich steigen wird. Mit dem Börsengang wolle Snowbird in erster Linie weiter innerhalb Chinas und Europas expandieren.

Besonders für den chinesischen Markt werde eine stetig steigende Nachfrage für Daunenprodukte erwartet, insbesondere für Daunenbettzeug – immerhin besitzen nur weniger als 1% der Chinesen ein Daunenbett, weshalb das Wachstumspotential hier besonders hoch scheine.

Mitglied des Aufsichtsrates ist u.a. Thomas Bieri (44), der mehr als 15 Jahre Erfahrungen im Bereich Kapitalmarkt und Finance besitzt und seit 2013 geschäftsführender Gesellschafter der Acxit Capital Management AG, Schweiz, ist.

Weite Details zum Börsengang sollten bereits in Kürze folgen.

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