Daimler und BAIC bauen Kooperation aus

Mercedes Benz Energy und Beijing Electric Vehicle unterzeichnen Entwicklungsabkommen zur Zweitnutzung von elektrischen Antriebsakkumulatoren. „Der Ausbau regenerativer und damit schwankungsintensiver Energieerzeugung steigt weltweit rapide an“, stellt Gordon Gassmann, CEO von Mercedes-Benz Energy, fest.

BAIC steigt bei Daimler ein

Die Beijing Automotive Industry Holding (BAIC) erwarb 5% des Stammkapitals der Daimler AG und wird damit drittgrößter Einzelaktionär bei den Stuttgartern. Über die Tochterfirma Investment Global erwarb BAIC 2,48% der Anteile von Daimler und sicherte sich eine Option auf weitere 2,52%.

BMW und NavInfo vereinbaren weitreichende Zusammenarbeit

Gemeinsam wollen der Kartenentwickler aus Peking und BMW China hochpräzise HD-Karten für das Autonome Fahren entwickeln. Exaktes Kartenmaterial ist für die Entwicklung von serienreifen, selbstfahrenden Autos ein entscheidendes Detail. Nur wenn der Wagen sich und seine Position auf der Straße genau bestimmen kann, können im Straßenverkehr die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

SAP auf weiterer Partnersuche

Der deutsche Softwaregigant sieht „riesige“ Möglichkeiten im chinesischen Markt, die er sich in erster Linie über Partnerschaftsmodelle erschließen will. Auf dem World Economic Forum in Dalian (China) erläuterte Deepak Krishnamurthy, Executive Vice President bei SAP und verantwortlich für die Entwicklung der globalen Strategie des Unternehmens, im Interview mit dem US-Sender CNBC, dass SAP seine Position in China deutlich ausbauen will.

CATL will Produktionskapazitäten in Deutschland deutlich ausbauen

Der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Co. Ltd. (CATL) plant nach eigenen Angaben eine Milliarden-Investition in seinen deutschen Produktionsstandort  In einer Börsenmeldung verkündete der größte chinesische Hersteller von Lithium-Ionen-Akkumulatoren seine Produktionsstätte in Deutschland deutlich ausbauen zu wollen. Bisher planten die Chinesen rund 240 Mio. EUR in ihr Werk im thüringischen Arnstadt zu investieren. Nun soll die Summe auf bis zu 1,8 Mrd. EUR anwachsen. Dadurch würden die bisherig angepeilten Produktionskapazitäten deutlich steigen.

Robert Bosch beteiligt sich an MegaRobo

Die Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) führt eine Wachstumsfinanzierung in das Pekinger Hightech-Unternehmen an. MegaRobo entwickelt auf Basis der Verknüpfung von Bildverarbeitung und künstlicher Intelligenz kollaborierende Robotik-Lösungen für die unterschiedlichsten Anwendungen. Die Roboter von MegaRobo werden bereits in der Laborautomatisierung, im intelligenten Einzelhandel sowie der verarbeitenden Industrie eingesetzt.

Langsamer Start chinesischer M&A

Im ersten Quartal 2019 waren M&A in der asiatischen Region angesichts eines zunehmenden Protektionismus viel verhaltener gestartet. Das M&A-Volumen sank auf 180,2 Mrd. USD – ein Rückgang um 25,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

VW und Niu gründen Joint Venture

Gemeinsam mit dem chinesischen Start-Up Niu will der Volkswagen-Konzern künftig Elektro-Scooter und -Tretroller bauen.  VW verfolgt seine Wende hin zu Elektroantrieben auf allen Ebenen. Bereits im März unterzeichnete man ein Joint Venture dem chinesischen Start-Up Niu, das in der Volksrepublik elektrisch angetrieben Fahrzeuge – von Rollern bis zu Tretrollern und Skatboards – baut.

Huatai plant Listing in London

Von dem 500 Mio. USD schweren Börsengang des chinesischen Brokerhauses könnten insgesamt neue Impulse für die IPO-Märkte der europäischen Börsen ausgehen. Eine der größten Broker-Firmen Chinas, Huatai Securities (HTSC), plant den Börsengang an der London Stock Exchange (LSE). Das bestätigten die Chinesen am Dienstag gegenüber der Londoner Börsenaufsicht. „Wir sind sehr glücklich, die Pläne Huatais hinsichtlich des Listings von Global Depositary Receipts (GDR) an der Londoner Börse bestätigen zu können“, so Yi Zhou, Vorstandsvorsitzender und Präsident von HTSC.

Kuka bleibt in Augsburg

Keinerlei Pläne des chinesischen Mischkonzerns Midea, die Unternehmenszentrale des Roboter- und Anlagenbauers zu verlegen, sagt Kuka-Aufsichtsratschef Andy GuNachdem das Augsburger Unternehmen umsatztechnisch in die Schieflage geraten war und man sich im Zuge dessen von Konzernchef Till Reuter trennte, waren Befürchtungen laut geworden, dass die Chinesen darüber nachdächten, mehr Bereiche von Kuka nach China zu verlegen. Mit diesen Sorgen räumte Andy Gu, der die Interessen von Midea bei Kuka vertritt, nun im Interview mit der Augsburger Allgemeinen auf.

Chinas Attraktivität: Größe und Finanzkraft

Chinas Attraktivität: Größe und FinanzkraftDas deutsche Biotechunternehmen Medigene AGkonzentriert sich auf die Entwicklung personalisierten Immuntherapien zur Krebsbehandlung. Im Mittelpunkt stehen dabei T-Zell-Rezeptoren (TCR). Im April 2019 verkündete das Unternehmnehmen mit Sitz in Martinsried bei München eine Kooperationsvereinbarung mit dem chinesischen Unternehmen Cytovant. Bei Erreichen aller Meilensteine kann diese ein Volumen von bis zu einer Milliarde Euro erreichen. Wir sprachen mit der Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Dolores J. Schendel.

PBoC erteilt der Deutschen Bank Renminbi Forex-Erlaubnis

Die chinesische Zentralbank (PBoC) hat der Deutschen Bank als erstem Bankhaus weltweit die Erlaubnis erteilt, in Onshore-Renminbi (CNY) nominierte Forexprodukte allgemein in jeder Niederlassung...