Langsamer Start chinesischer M&A

Quelle: Dealogic

Im ersten Quartal 2019 waren M&A in der asiatischen Region angesichts eines zunehmenden Protektionismus viel verhaltener gestartet. Das M&A-Volumen sank auf 180,2 Mrd. USD – ein Rückgang um 25,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im asiatischen Raum war China zwar die aktivste Nation. Dennoch war selbst für das auf China gerichtete M&A-Volumen ebenfalls eine deutliche Verringerung auf 77,8 Mrd. USD zu verzeichnen, was im Vergleich mit dem ersten Quartal 2018 (119,4 Mrd. USD) sogar einem Rückgang von 34,8% entspricht. Somit ist die Bewertung von auf China gerichteten M&A nun in zwei aufeinanderfolgenden Jahren rückläufig. Das mittlere EV/EBITDA fiel im ersten Quartal 2019 auf 17,8x; dies ist der niedrigste Wert seit 2014 (17,7x).

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Der M&A-Markt in Europa verzeichnete derweil mit 126,1 Mrd. USD (bzw. 149,5 Mrd. USD unter Einbeziehung von für dieses Jahr angekündigten M&A) das niedrigste Q1-Volumen seit 2002. Die Spitzenreiter Europas bleiben UK und Deutschland: Das Vereinigte Königreich behauptete seine führende Position mit 37,5 Mrd. USD im ersten Quartal 2019 trotz der Unsicherheit des Brexit. Deutschland erzielte einen Wert von 23,8 Mrd. USD. www.dealogic.com

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