Huazhu kauft Deutsche Hospitality

Der Shanghaier Hotelkonzern übernimmt die Deutsche Hospitality (DH) mittels seiner Singapurer Tochtergesellschaft China Lodging Holding Singapore. Am Montag dieser Woche hat die Huazhu Group vermeldet, die deutsche Hotelgruppe mit Sitz in Frankfurt am Main für ca. 700 Millionen Euro von dem Ägypter Hamed El-Chiaty erworben zu haben.

WE Solutions übernimmt Ideenion

Das in Hongkong gelistete Automobilunternehmen kauft das deutsche Design- und Entwicklungsstudio für rund 36 Millionen EUR. Das eigentlich chinesische Unternehmen hat seinen Sitz auf den Cayman Islands und ist seit 2017 an der Hongkonger Börse (HKex) gelistet.

Handyhauptstadt Düsseldorf

Nach OPPO kündigen nun auch die chinesischen Digitalkonzerne VIVO und Xiaomi ihren Umzug in den Landeshauptstadt an. Bereits im Sommer hatte der chinesische Handyhersteller OPPO die Eröffnung seiner Europazentrale in Düsseldorf verkündet.

Bosch beteiligt sich an Trunk

Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) investiert in das Pekinger Startup Trunk, das Schlüsseltechnologien für autonom fahrende Nutzfahrzeuge liefert. „Dank der konkurrenzlosen KI-basierten Lösung von Trunk lassen sich Waren rund um die Uhr transportieren.

Merck legt Seed-Fonds auf

Der Darmstädter Pharmakonzern baut sein Engagement in China zudem mit Gründungen von Innovationszentren in Shanghai und Guangzhou weiter aus. „Mit unserem 100 Millionen CNY umfassenden Seed-Fonds bekräftigen wir unser Bekenntnis zu Investitionen in den chinesischen Markt“, erklärt Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck.

Herzlichen Glückwunsch, Bundesrepublik!

Zwei Tage nach der Volksrepublik China begeht die Bundesrepublik Deutschland ihren Nationalfeiertag. Die Unterschiede zur chinesischen Feier könnten kaum größer sein. Mit einem zweitätigen Bürgerfest begeht die Bundesrepublik Deutschland den heutigen „Tag der Deutschen Einheit“ in Kiel, womit bereits geographisch deutlich wird, dass der deutsche Nationalfeiertag völlig anders ausgerichtet ist als der chinesische.

Estun übernimmt Cloos

China sichert sich einen weiteren Robotikspezialisten aus Deutschland. Gemeinsam mit dem Hongkonger Investmenthaus CRCI wird die in Nanjing ansässige Estun Automotion Co. den Robotik- und Schweißtechnikspezialisten Carl Closs Schweißtechnik GmbH übernehmen. Estun ist einer der größten chinesischen Roboterhersteller und ein weltweit operierender Anbieter von Antriebssystemen und Industrierobotern.

Daimler und BAIC bauen Kooperation aus

Mercedes Benz Energy und Beijing Electric Vehicle unterzeichnen Entwicklungsabkommen zur Zweitnutzung von elektrischen Antriebsakkumulatoren. „Der Ausbau regenerativer und damit schwankungsintensiver Energieerzeugung steigt weltweit rapide an“, stellt Gordon Gassmann, CEO von Mercedes-Benz Energy, fest.

Chinas reformierte Einkommensteuer

In den letzten Jahren wurden in China verstärkt Maßnahmen zur Förderung von Investitionen, Steigerung der Binnennachfrage sowie der Verringerung der Steuerlast von Unternehmen und Privatpersonen umgesetzt. Dazu wurden umfangreiche Änderungen der individuellen Einkommenssteuer (individual incometax: IIT) vorgenommen, die grundsätzlich bereits im letzten Jahr vom ständigen Ausschuss des Nationalen Volkskongresses verabschiedet wurden.

Peking erleichtert Regularien für ausländische Investitionen

Die chinesischen Behörden kürzen die Negativliste für Investitionen aus dem Ausland und erleichtern die Zugänge für Ausländer weiter. Das Handelsministerium der Volksrepublik China (MOFCOM) hat jüngst eine neue Negativliste veröffentlicht, welche die ausländischen Investitionen in die Volksrepublik steuert.

SAP auf weiterer Partnersuche

Der deutsche Softwaregigant sieht „riesige“ Möglichkeiten im chinesischen Markt, die er sich in erster Linie über Partnerschaftsmodelle erschließen will. Auf dem World Economic Forum in Dalian (China) erläuterte Deepak Krishnamurthy, Executive Vice President bei SAP und verantwortlich für die Entwicklung der globalen Strategie des Unternehmens, im Interview mit dem US-Sender CNBC, dass SAP seine Position in China deutlich ausbauen will.

Langsamer Start chinesischer M&A

Im ersten Quartal 2019 waren M&A in der asiatischen Region angesichts eines zunehmenden Protektionismus viel verhaltener gestartet. Das M&A-Volumen sank auf 180,2 Mrd. USD – ein Rückgang um 25,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.