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Flughafen Hahn steht kurz vor der Insolvenz

© Markus Mainka (www.aviation-stock.de)

Die finanziellen Sorgen des chinesischen Haupteigentümers HNA setzt Airport Hahn unter Druck. Gegen die deutsche Fluggesellschaft wurde nun durch einen Gläubiger ein Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Bad Kreuznach gestellt.

Ausgangspunkt für die Antragsstellung sind die unbezahlten Verbindlichkeiten der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, der Betreibergesellschaft des Flughafens, teilte das Gericht mit. Genauere Angaben zu dem Antragssteller wurden noch nicht gemacht. Der Regionalflughafen Hahn schwächelt bereits seit Jahren. Die Situation eskalierte, nachdem am Anfang dieses Jahres der hoch verschuldete Mehrheitseigner und Firmenkonglomerat HNA Insolvenz bei dem zuständigen Gericht in der chinesischen Provinz Hainan anmelden musste.

Bevor das Insolvenzverfahren gegen den Hunsrück Airport eingeleitet werden kann, benötigt das Amtsgericht noch weitere Unterlagen, die der Antragssteller innerhalb von zwei Wochen einzureichen hat. Erst dann entscheidet das Gericht, ob der Antrag angenommen wird.

Haupteigentümer HNA reißt Hahn mit in die Tiefe

Die COVID-19 Pandemie wirkte sich schwer auf den Eigentümer des Flughafen Hahn aus. Die HNA Group ist eine chinesische Unternehmensgruppe, die vorrangig in den Branchen Tourismus und Luftverkehr tätig ist. Über die Jahre erlangte der Mischkonzern viel Aufmerksamkeit durch weltweite Großeinkäufe, die zu großen Anteil mit Krediten finanziert wurden. Zwischen 2015 und Mitte 2017 kaufte HNA für rund 50 Milliarden US-Dollar Firmen und Beteiligungen aus aller Welt, unter anderem auch Anteile der Deutschen Bank. Auf dem Höhepunkt dieser Einkaufstouren betrugen die Schulden der Unternehmensgruppe über 100 Milliarden Dollar. Im Januar 2021 musste die krisengebeutelte Unternehmensgruppe Insolvenz anmelden.

Im Jahr 2017 kaufte HNA 82,5 Prozent der Anteile des Flughafen Hahn vom Land Rheinland-Pfalz für rund 15 Millionen Euro. Über die restlichen 17,5 Prozent verfügt das Bundesland Hessen.

Rückruf von Hunderttausenden Tesla Fahrzeugen in China

©THINK b - stock.adobe.com

Bildnachweis: ©THINK b – stock.adobe.com

Gemäß der Staatlichen Behörde für Marktregulierung in China sind mehr als 285.000 Fahrzeuge der Typen Model Y und Model 3 betroffen von Softwareproblemen. Ein automatisches Online-Update soll den Mangel beheben.

Ursache für den Rückruf ist ein Problem mit dem Autopilot-System, welches unbeabsichtigt vom Fahrer aktiviert werden kann. Dies kann zu einer plötzlichen Beschleunigung des Fahrzeugs führen, wodurch im Extremfall Unfälle entstehen können. Model Y und Model 3 der Tesla Fahrzeugreihe sind besonders von der Problematik betroffen, weil bei diesen Modellen der rechte Hebel sowohl das Einlegen der Fahrstufen steuert als auch das Tempomat-System aktiviert. Zum Vergleich, der Autopilot bei Model S und X hat einen eigenen Hebel links neben dem Lenkrad.

Online-Update soll Sicherheitsrisiko beheben

Für die betroffenen Besitzer sollte das Problem ohne größeren Aufwand behoben werden können. Über ein kostenfreies Online-Update will Tesla die Software aktualisieren und kann dadurch Verbrauchern den Gang zur Werkstatt ersparen. Am Montag startete Tesla mit den ersten Aktualisierungen der Software des Model 3 in China. Teslamag berichtet von einer angepassten Bedienung des Systems. Demzufolge signalisiert nun ein kurzer Gong-Ton den Fahrer, wenn der Tempomat aktiviert und deaktiviert wird. Insgesamt sind 211.000 in China hergestellte Fahrzeuge des Model-3 und 39.000 Fahrzeuge des Model Y betroffen. Auch 36.000 importierte Fahrzeuge weisen das gleiche Problem auf.

Tesla weiterhin in Kritik

Das US-amerikanische Unternehmen tut sich bereits seit Monaten schwer in China. Verbraucher beklagen sich über Qualitäts- und Serviceprobleme. Im April sorgte eine Protestaktion bei einer Autoshow in Shanghai für Aufregung in den sozialen Medien.

Im Übrigen wird Tesla auch von der heimischen Konkurrenz unter Druck gesetzt. Chinesische E-Auto-Marken wie NIO, BYD, GEELY, SAIC, AIWAYS, XPeng oder LI AUTO sind weiterhin am Wachsen, teilweise auch begünstigt durch finanzielle Unterstützung von der chinesischen Regierung.

Das angeschlagene Image des Autobauers spiegelte sich allerdings noch nicht in den Absatzzahlen wider. Im Mai verkaufte Tesla mehr als 33.000 Autos von Model Y und 3 und erzielte somit ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zum vorherigen Monat.

Chinesische Übersetzung: Rong Hu-Schütt

Syngenta: Börsengang in Shanghai steht bevor

(c) www.syngenta.com.cn

Der Agrochemiekonzerns Syngenta Group startet in die letzte Phase der IPO-Vorbereitungen in China. Die Firma erklärte, bei der zuständigen Regulierungsbehörde China Securities Regulatory Commission (CSRC) den Pre-Listing-Tutoring-Report für den Börsengang an der Technologiebörse STAR Market in Shanghai eingereicht zu haben.

Die Gruppe mit Sitz in der Schweiz hat genauere Angaben zum zeitlichen Ablauf nicht gemacht. Syngenta gehört zum chinesischen Staatskonzern ChemChina. 2019 entstand das Unternehmen aus dem Düngemittel- und Saatgutgeschäft von Sinochem, der israelischen Adama und der Schweizer Syngenta AG, die ChemChina 2017 übernommen hatte.

Bis zum Börsengang dürften noch einige Monate ins Land gehen: vor dem IPO steht das Okay der Behörden. Das Tutoring ist eine chinesische Besonderheit im Vorfeld des Börsengangs. Banken bereiten das Unternehmen vor, indem die Führungsebene trainiert wird und Eigenkapitalverhältnisse geprüft werden.

Syngenta könnte zum IPO mit rund 60 Mrd. USD inklusive Schulden bewertet werden, berichtet Reuters. Der Hersteller von Pestiziden und Saatgut erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 23,1 Mrd. USD. Klappt der Börsengang, könnte der 2019 gegründete STAR Market den ersten europäischen Großkonzern in seinen Reihen willkommen heißen.

Chinesische Übersetzung: Rong Hu-Schütt

Uber-Konkurrent Didi: Bewertung von „nur“ 67 Mrd. USD zum IPO

(c) Oleksandr - stock.adobe.com

Der chinesische Fahrdienstvermittler Didi Chuxing will bei seinem angestrebten Börsengang in den USA bis zu rund 4,6 Mrd. USD einnehmen. Je Anteilsschein (ADS) geht der Rivale des US-Platzhirschs Uber von einem Preis zwischen 13 und 14 USD aus, wie das Unternehmen der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte. Aus den zunächst angebotenen 288 Millionen ADS-Papieren könnten bei voller Ausübung einer Mehrzuteilungsoption gut 331 Millionen Anteilsscheine werden.

Am oberen Ende der Preisspanne würde Didi gemessen an ausstehenden Aktien eine Bewertung von 67 Mrd. USD erreichen. Damit muss Didi Abstriche gegenüber früheren Plänen machen. Im April hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg etwa über Vorstellungen von bis zu 100 Mrd. USD berichtet.

Die sogenannten ADS (American Depository Shares) stehen jeweils für eine gewisse Zahl echter Stammaktien des Unternehmens. Die US-Investmentbank Morgan Stanley will bei dem Börsengang Papiere für 750 Mio. USD kaufen, die Staatsholding Temasek aus Singapur Scheine für 500 Mio. USD. Über eine Aktiengattung mit höheren Stimmrechten werden Unternehmensgründer und Vorstandschef Will Wei Cheng, Managerin Jean Qing Liu und Manager Stephen Jingshi Zhu weiter die Kontrolle über das Unternehmen haben. Größter Anteilseigner von Didi ist der japanische Mischkonzern und Tech-Investor Softbank mit rund einem Fünftel.

Didi kommt in Q1 wieder aus der Verlustzone

Didi bezeichnet sich als die weltgrößte Mobilitätsplattform und ist mit fast 500 Millionen jährlich aktiven Nutzern in 16 Ländern vertreten, vor allem in China. In der Corona-Pandemie geriet auch Didis Wachstumskurs ins Stocken, weil Kunden die Dienste des Anbieters weniger nutzten: Vergangenes Jahr erzielte Didi einen Gesamtumsatz von knapp 142 Mrd. Renminbi (18,3 Mrd. EUR) – gut 8% weniger als im Jahr zuvor. Unter dem Strich stand wie in den Vorjahren ein Verlust. Im ersten Quartal 2021 schaffte es Didi aber eigenen Angaben zufolge in die Gewinnzone.

Chinesische Übersetzung: Rong Hu-Schütt

Uber-Konkurrent Didi: Bewertung von „nur“ 67 Mrd. USD zum IPO

(c) Oleksandr - stock.adobe.com

Der chinesische Fahrdienstvermittler Didi Chuxing will bei seinem angestrebten Börsengang in den USA bis zu rund 4,6 Mrd. USD einnehmen. Je Anteilsschein (ADS) geht der Rivale des US-Platzhirschs Uber von einem Preis zwischen 13 und 14 USD aus, wie das Unternehmen der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte. Aus den zunächst angebotenen 288 Millionen ADS-Papieren könnten bei voller Ausübung einer Mehrzuteilungsoption gut 331 Millionen Anteilsscheine werden.

Am oberen Ende der Preisspanne würde Didi gemessen an ausstehenden Aktien eine Bewertung von 67 Mrd. USD erreichen. Damit muss Didi Abstriche gegenüber früheren Plänen machen. Im April hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg etwa über Vorstellungen von bis zu 100 Mrd. USD berichtet.

Die sogenannten ADS (American Depository Shares) stehen jeweils für eine gewisse Zahl echter Stammaktien des Unternehmens. Die US-Investmentbank Morgan Stanley will bei dem Börsengang Papiere für 750 Mio. USD kaufen, die Staatsholding Temasek aus Singapur Scheine für 500 Mio. USD. Über eine Aktiengattung mit höheren Stimmrechten werden Unternehmensgründer und Vorstandschef Will Wei Cheng, Managerin Jean Qing Liu und Manager Stephen Jingshi Zhu weiter die Kontrolle über das Unternehmen haben. Größter Anteilseigner von Didi ist der japanische Mischkonzern und Tech-Investor Softbank mit rund einem Fünftel.

Didi kommt in Q1 wieder aus der Verlustzone

Didi bezeichnet sich als die weltgrößte Mobilitätsplattform und ist mit fast 500 Millionen jährlich aktiven Nutzern in 16 Ländern vertreten, vor allem in China. In der Corona-Pandemie geriet auch Didis Wachstumskurs ins Stocken, weil Kunden die Dienste des Anbieters weniger nutzten: Vergangenes Jahr erzielte Didi einen Gesamtumsatz von knapp 142 Mrd. Renminbi (18,3 Mrd. EUR) – gut 8% weniger als im Jahr zuvor. Unter dem Strich stand wie in den Vorjahren ein Verlust. Im ersten Quartal 2021 schaffte es Didi aber eigenen Angaben zufolge in die Gewinnzone.

China verschärft Regulierung von Kryptowährungen

© tzuky333 - stock.adobe.com

Die Schwächephase des Bitcoins hält an. Die nach Marktwert größte Digitalwährung fiel unter die runde Marke von 30.000 USD. Auf der Handelsplattform Bitstamp wurden ein Tiefstand von knapp 29.500 USD erreicht. Das ist der tiefste Stand seit Ende Januar. Verglichen mit seinem Rekordhoch von Mitte April bei 65.000 USD hat sich der Bitcoin-Kurs mehr als halbiert. Auch andere Internetwährungen wie die Nummer zwei Ether haben zuletzt deutlich an Wert verloren.

Auslöser: Rigoroser Regulierungskurs

Als Auslöser für den jüngsten Kursrutsch gilt der rigorose Regulierungskurs der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China. Das sogenannte Mining, also die Produktion von Kryptowährungen, wird erschwert, indem eine chinesische Provinz nach der anderen den Minern Steine in den Weg legt. Die Herstellung von Digitalwerten wie Bitcoin gilt aufgrund des hohen dafür notwendigen Energieeinsatzes als umweltschädlich.

Darüber hinaus stellt sich die Volksrepublik dem Handel mit Digitalwährungen in den Weg. Am Montag hatte die chinesische Zentralbank die Vertreter großer Banken zu sich zitiert, um sie auf Kurs zu bringen. Die großen Banken sollen keine Dienstleistungen für den Handel mit Bitcoin und Co. anbieten. Zudem sollen sie die Zahlungsverbindungen zu Krypto-Handelsplätzen kappen. Laut Notenbank können Digitalwährungen ein Risiko für das Finanzsystem darstellen und für kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche missbraucht werden.

China arbeitet an eigener Kryptowährung

China arbeitet seit längerem an einer eigenen Kryptowährung, dem Digital-Yuan. Die Arbeiten gelten als weit fortgeschritten. Der Agentur Xinhua zufolge hat China den Test des digitalen Yuan in mehreren chinesischen Pilotstädten längst gestartet. Bereits seit Herbst 2020 bieten die „big four“ Geschäftsbanken – die Industrial & Commercial Bank, die China Construction Bank , die Agricultural Bank und die Bank of China – als Testprodukt den digitalen Yuan als Zahlungsmittel an. Ein konkreter Zeitplan für die offizielle Einführung in Ganzchina und für alle Zahlungsszenarien steht allerdings noch offen. Im internationalen Wettlauf um digitale Währungen und Bezahlmethoden will China Vorreiter sein und verfolgt ambitionierte Ziele.

Schrauben-Dreher

Deutschland China CAI

Wenige Wochen vor den US-amerikanischen Präsidentenwahlen telefonierte ich recht lang mit Hans-Peter Friedrich. Der Bundestagsvizepräsident ist Initiator des China-Brücke e.V., 2019 gegründet, um im deutsch-chinesischen Dialog Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und gemeinsame Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu finden. Hans-Peter Friedrich sagte sinngemäß, allen Hoffnungen quer durch das deutsche und europäische Parteienspektrum zum Trotz werde es unter einem neuen Präsidenten bei „America first“ bleiben. Wie recht er hatte. Joe Biden setzt die Politik seines Vorgängers fort, in wohlfeilere Worte freilich verpackt. Kein Trumpsches Poltern, sondern Bidensches Umgarnen. Gleichwohl, die Schrauben werden weiter angezogen.

Ein mehr als 200-Milliarden-US-Dollar-Paket ließ er dieser Tage seine Regierung verabschieden, um die heimische Hochtechnologie so auf Vordermann zu bringen, dass sie das Prädikat „Hightech“ noch mehr verdient. Schon Monate vorher waren Milliarden im Gespräch, um Unternehmen zu unterstützen, ihre Produktion aus China zurück in die Staaten zu verlagern. Der Geldsegen kann sicherlich so oder so betrachtet werden. Mit Programmen dieser Art nehmen sich Länder, die, wie sie behaupten, „nach internationalen wirtschaftlichen Regeln“ handeln, ihre eigenen Argumente selbst aus der Hand. Wird nicht chinesischen Unternehmen immer wieder unfairer Wettbewerb vorgeworfen, weil sie staatlich subventioniert sind und ihre Auslandsgeschäfte durch Kredite der Regierung gefördert werden? Mit verzerrtem Wettbewerb zu argumentieren, wird jetzt immer fragwürdiger.

Kaum war das Paket geschnürt, hat sich der amerikanische Präsident nach Europa aufgemacht. Allianzen gegen den großen Wettbewerber in Asien sollen geschmiedet werden. Aha, stimmt es doch nicht, dass auch Joe Biden allein die als gottgegeben betrachtete Führungsrolle der Amerikaner im Sinn hat? Mitnichten. Denn er hat eine sehr klare Botschaft: Die USA dürften es nicht dulden, dass andere Länder in der Welt mit ihnen auf Augenhöhe „spielen“ oder gar im technologischen Wettbewerb an ihnen vorbeiziehen. Dazu will er jetzt die Europäer mit vor den Karren spannen, egal ob es ihnen dienlich ist oder nicht. Anders als sein Vorgänger hat Joe Biden die Lektion gelernt: Gemeinsam sind wir stärker. Angefügt werden sollte: Zum Wohle einer einzigen Supermacht. Interessen Europas sind ihm, wie es aussieht, ziemlich egal.

Grundsätzlich ist nichts Verwerfliches daran, wenn ein Land eine Technologie- und Industriepolitik verfolgt, die Unternehmen unterstützt, technologischen Fortschritt zu gestalten. Was aber auffällt, ist das Motto: Wir müssen die Chinesen in die Schranken weisen. So ähnlich war es auch mit der industriepolitischen Initiative, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier vor drei Jahren vorgelegt hatte und die in weiten Zügen an das in den westlichen Ländern kritisierte Programm „Made in China 2025“ erinnerte. (Was ist aus ihr eigentlich geworden?)

Die Chinesen hätten bei „Made in China 2025“ nicht formulieren sollen, in wichtigen Technologiebereichen „weltweit führend“ zu werden, lautet ein oft vorgetragener Vorwurf. Was daran verwerflich ist, die Spitzenposition anzustreben, soll mir mal jemand erklären. Jeder Sportler trainiert für und geht in einen Wettbewerb, um am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen. Keiner tritt an, um zweiter, dritter oder vierter zu werden. Aber einem Land, das in vier Jahrzehnten mehrere technologische Sprünge gemacht hat und nicht gewillt ist, weiter nur die billige Werkbank für die wohlhabenden Länder zu sein, steht der Anspruch offenbar nicht zu, hier und da Spitzenleistungen zu erreichen. Der Unterschied zu Bidens Investitionsinitiative und zur Altmeiers Industriepolitik müsste jedenfalls auch einem Blinden auffallen. China will nach den Sternen greifen, Biden, Altmeier & Co. wollen China daran hindern. Und das sagen sie. Direkt. Offen. Und ohne jegliche Höflichkeiten, die das Ziel ein wenig im wabernden Nebel verschwimmen lässt.

Zu fürchten ist, dass sich die Europäer tatsächlich vor den amerikanischen Karren sperren lassen, um den transatlantischen Himmel wieder scheinen zu lassen. Das im Mai vorgelegte Positionspapier des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA) liest sich wie eine Gebrauchsanweisung für deutsche Wirtschaftspolitiker, die nach der Bundestagswahl möglicherweise die deutschen Geschicke bestimmen werden und China lieber früher als später in die Schranken weisen wollen. So neu ist die Forderung des APA freilich nicht, neben China andere Wachstumsmärkte in der Asien-Pazifik-Region nicht aus dem Blick zu verlieren und neue Partnerschaften aufzubauen. Dagegen kann ebenso wenig eingewendet werden, wie gegen die Forderung, die deutsche Innovationskraft zu stärken. Bei Lichte betrachtet bleibt allerdings ein schaler Beigeschmack. Denn im Grunde ist es ein Appell gegen den Ausbau des Chinageschäfts, wenn sich dort nicht wie von China zugesagt und Europa eingefordert die Rahmenbedingungen ändern. Daran ändert auch die Feststellung nichts, China bleibe für deutsche Unternehmen allein aufgrund des Potenzials im Binnenmarkt ein wichtiger Wirtschafts- und Aktionsstandort.

Wir sollten uns nicht täuschen lassen: Weder Biden noch die Parlamentarier und Politiker in Europa werden es schaffen, Chinas technologische Fahrt in die Zukunft aufzuhalten – der Zug ist längst abgefahren. Als Hochgeschwindigkeitszug. Je höher der Druck von außen, desto ambitionierter die Ziele, die China verfolgt. Da wäre es doch weitaus klüger, sich gegenseitig anzustacheln und gemeinsam nach vorn zu streben. Argumente, dies nicht zu tun, werden, wie beschrieben, immer dünner.

Kingenta trennt sich von Compo Consumer

Die Compo Investco GmbH, eine Tochtergesellschaft der Kingenta Ecological Engineering Group hat ihren Geschäftsbereich COMPO Consumer an den Investor Duke Street verkauft.
Bildquelle: Adobe Stock; © lovelyday12

Die Compo Investco GmbH (Compo), eine Tochtergesellschaft der Kingenta Ecological Engineering Group (Kingenta), hat ihren Geschäftsbereich Compo Consumer an den Investor Duke Street verkauft.

Fast auf den Tag fünf Jahre nach der Compo-Übernahme trennt sich die Kingenta-Tochter von ihrem Geschäftsbereich Compo Consumer. Käufer ist ein Fonds des Private-Equity-Investors Duke Street. Allerdings steht die Transaktion aktuell noch unter Vorbehalt bis die nötigen regulatorischen Genehmigungen vorliegen. Die Partner gehen aber von einer Erteilung noch vor Ende des Jahres aus.

COMPO Consumer, mit Hauptsitz in Münster, ist europaweit führend bei Markenprodukten für Pflanzen in Haus und Garten. Das Sortiment umfasst unter anderem Blumenerde, Düngemittel, Rasensamen, Schädlingsbekämpfung und Pflanzenschutzprodukte. Compo Consumer beschäftigt weltweit über 700 Mitarbeiter an über 20 Standorten in Europa.

Kingenta ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in der Volksrepublik China. Seit der Gründung 1998 hat sich Kingenta zu einem führenden Hersteller von Pflanzen- und Spezialdünger in Asien entwickelt. Das Unternehmer beschäftigt mittlerweile mehr als 10.000 Mitarbeiter.

Wie schon beim Compo-Erwerb 2016 wurde Kingenta auch beim Verkauf des Geschäftsbereichs wieder von einem Team der Kanzlei King & Wood Mallesons (KWM) beim Erwerb von Compo Consumer beraten. Kingenta und COMPO hatten sich seit der Übernahme immer wieder auf KWM-Teams verlassen und folgerichtig auch im Vorfeld des Verkaufs von Compo Consumer. Aufgrund der langjährigen Beziehungen wurde dann auch von KWM mit Unterstützung durch den Investmentberater Eurasian Consulting der passende Partner gefunden.

Beim Käufer handelt es sich um einen vom Private-Equity-Investor Duke Street gemanagten Fonds mit Investmentfokus auf mittelgroßen Unternehmen in Westeuropa.
Auf Käuferseite hat die auf M&A-Transaktionen spezialisierten Investmentbank Harris Williams die Transaktion begleitet.

TZTEK übernimmt MueTec vollständig

TZTEK übernimmt MueTec
Quelle: www.muetec.com © MueTec

Die Suzhou TZTEK Technology Co Ltd (TZTEK) hat ihre schrittweise Übernahme der MueTec Automatisierte Mikroskopie und Meßtechnik GmbH abgeschlossen.

Mit dem Erwerb der verbleibenden MueTec-Anteile hat TZTEK die im Juni 2020 angekündigte Übernahme erfolgreich abgeschlossen. Der Verkauf erfolgte durch Mehrheitsaktionär Deutsche Effecten- und Wechselbeteiligungs AG sowie den geschäftsführenden Gesellschafter Ralph Detert. Voraussetzung für die Übernahme war die Genehmigung der deutschen und chinesischen Behörden. Daher hatten die Parteien 2020 vereinbart, die Übernahme in zwei Schritten durchzuführen. So hat die TZTEK-Tochter SLSS Europe GmbH im September 2020 in einem ersten Schritt  24,9 Prozent der MueTec-Anteile erworben.

Die vollständige Übernahme hatten beide Seiten zu diesem Zeitpunkt bereits vereinbart, und warteten nur noch die Genehmigungen der deutschen und chinesischen Kontrollorgane ab. Diese liegen mittlerweile vor. Auf chinesischer Seite erfolgte die Überprüfung im Rahmen der Investitionskontrolle Overseas Direct Investment Control (ODI) während in Deutschland das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine entsprechende Unbedenklichkeitsbescheinigung (gemäß § 58 Abs. 1 Satz der Außenwirtschaftsverordnung) erteilt hat.

Nach Erteilung beider Genehmigungen haben die MueTec-Eigentümer jetzt folgerichtig ihre verbleibenden Anteile veräußert. TZTEK plant am bisherigen MueTec-Standort zu expandieren und ihn zu einem europäischen Entwicklungszentrum auszubauen. Schwerpunkt werden weiterhin die von MueTec entwickelten automatisierten Inspektionslösungen für die Qualitätssicherung in der Halbleiterfertigung sein.

Weitere Details zur Übernahme, bei der TZTEK von Beiten Burkhardt beraten wurde, haben die Parteien nicht veröffentlicht.

Deutscher Maschinenbau in China auf Allzeithoch

Deutscher Maschinenbau in China auf Allzeithoch
Bildquelle: Adobe Stock; © Parilov

Der deutsche Maschinenbau in China erwartet ein gutes Jahr 2021. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage überwiegend positiv und melden ein Allzeithoch bei der Kapazitätsauslastung.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) hat unter seinen Mitgliedern in China eine Umfrage zur aktuellen Geschäftslage durchgeführt. Die Ergebnisse sind überwiegend positiv ausgefallen. Der Aufschwung, der im zweiten Halbjahr 2020 bereits eingesetzt hatte, setzt sich demnach weiter fort. Eine Erwartung, die zuletzt eine ähnliche Befragung der AHK für China ebenfalls ergeben hat. Auch hat sich die Stimmung im Maschinenbau in China deutlich gebessert. So bewerten aktuell 61 Prozent der befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut, 35 Prozent als zufriedenstellend. Die höchsten Werte kommen aus den Sektoren Fluidtechnik, Elektrische Automation und Textilmaschinen. Der Anteil der Unternehmen, der seine Geschäftslage als schlecht einstuft ist von 16 Prozent im Herbst 2020 auf nur noch 4 Prozent zurückgegangen.

Maschinenbau-Auslastung in China auf Allzeithoch

Wie die Umfrage auch zeigt, liegt die Kapazitätsauslastung auf einem neuen Allzeithoch. Im Maschinenbau melden 64 Prozent der Unternehmen in China eine über normal liegende Auslastung. Immerhin 29 Prozent befinden sich nach eigener Aussage auf einem normalen Niveau und nur 7 Prozent waren unterausgelastet. Bei den Absatzbranchen verzeichnen derzeit unter anderem Pharma, Automotive (inkl. E-Mobilität und Batterieproduktion) sowie Petrochemie, aber auch Windkraft, Luftfahrt und Holzbearbeitung eine starke Nachfrage.
Es ist daher nicht überraschend, dass viele der befragten Unternehmen weiter in den Maschinenbau in China investieren wollen. „Firmenerweiterungen, die im vergangenen Jahr auf Eis gelegt wurden, stehen nun auf der Agenda wieder ganz oben“ berichtet daher Claudia Barkowsky, Geschäftsführerin des VDMA in China.

Dementsprechend gut wird auch der Auftragseingang bewertet. 55 Prozent der befragten Maschinenbau-Unternehmen in China berichten, dass ihr Auftragseingang zuletzt überdurchschnittlich ausgefallen ist. Die Zahl der Unternehmen, die Aufträge unter dem normalen Niveau meldet, ist von 20 Prozent im Herbst 2020 auf lediglich 8 Prozent gesunken.

China gewinnt für den Maschinenbau weiter an Bedeutung

Wie 76 Prozent der VDMA-Mitgliedsunternehmen in China berichten, hat der lokale Markt während der Pandemie für sie noch weiter an Bedeutung gewonnen. 36 Prozent von ihnen melden gar eine signifikante Steigerung. Die Gründe sind für Claudia Barkowsky klar: „In der Pandemie war China ein verlässlicher Markt, der schnell wieder auf die Beine kam. Aktuell sind es die Weichenstellungen für die nächsten fünf Jahre, die für anhaltenden Optimismus sorgen“.

Das China sich so schnell erholen würde, hat selbst den Maschinenbau vor Ort überrascht. Noch im Herbst 2020 schätzten die Teilnehmer der damaligen Umfrage ihr Umsatzwachstum für 2020 auf 5 Prozent. Ein Ergebnis, das sie mit durchschnittlich 9 Prozent deutlich übertrafen. Für das Gesamtjahr 2021 geben die befragten Unternehmen im Durchschnitt eine noch wiederum höhere Wachstumserwartung von 17 Prozent an. Manche, wie beispielsweise die Schaeffler Gruppe, haben ihre Umsatzerwartungen zuletzt noch einmal nach oben korrigiert. Die Befragten sind aber auch realistisch, was die mittel- und langfristige Entwicklung betrifft: „Die Unternehmen erwarten, dass es nach einem stürmischen Wachstum im ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte auf niedrigerem, aber gutem Niveau weitergehen wird. Ein Abbruch ist aktuell nicht zu erkennen“, erläutert die VDMA-Expertin.

Rahmenbedingungen noch nicht optimal

Wenn auch die gemeldeten Zahlen sehr positiv ausgefallen sind, melden doch immerhin 30 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie durch externe Faktoren in ihrer Geschäftsentwicklung eingeschränkt werden. Wichtigster Punkt für den Maschinenbau sind dabei die weiterhin für China geltenden Einreiserestriktionen. 23 Prozent der VDMA-Mitglieder in China berichten, dass die Restriktionen zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen würden. Sie resultieren in einem Mangel an qualifizierten Servicetechnikern im Land, der zu verpassten Lieferfristen führt. In einigen Fällen gingen Aufträge an lokale Wettbewerber verloren, die nicht von dieser Art der Personalknappheit betroffen sind. Nur 20 Prozent der befragten Unternehmen konnten trotz der Restriktionen das benötigte Personal ins Land holen, während sich 44 Prozent mit Online-Trainings behalfen. 11 Prozent setzen auf externe Service- Provider oder Drittparteien, um ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Nach den Einreiserestriktionen und ihren Folgen beklagen 44 Prozent der deutschen Maschinenbau-Unternehmen in China einen Mangel an Rohstoffen und Materialien. „Die Lieferketten sind zurzeit sehr angespannt, was vor allem daran liegt, dass China nicht mehr die einzige Region ist, die boomt. Die enormen Preiserhöhungen für Stahl, Blechteile, Elektronik und vielen weiteren Produkten sowie die geringe Verfügbarkeit zum Beispiel von Halbleitern bauen Druck auf. Die Lieferzeiten sind extrem lang“, sagt Barkowsky. Auch dieses Ergebnis hat die bereits erwähnte AHK-Umfrage von Anfang des Monats ergeben. Viele der dafür befragten Unternehmen planen daher, ihre Lieferketten umzustellen.

ETFs als Zugang zu Anlageklassen in China

ETFs als Zugang zu Anlageklassen in China
Bildquelle: Adobe Stock; © Looker_Studio

Wie eine aktuelle Studie zeigt, gewinnen ETFs bei professionellen Anlegern zunehmend an Attraktivität, um Zugang zu Anlageklassen in China zu erhalten.

Im Auftrag von NTree International Ltd (NTree) befragte das Marktforschungsunternehmen Pureprofile 150 professionelle Anleger. Thema war ihre Meinung zu ETFs als Zugang zum Aktienmarkt in China. Die Stichprobe bestand aus institutionellen Anlegern und Vermögensverwaltern in Großbritannien, der Schweiz und Deutschland. Das verwaltete Gesamtvermögen lag bei 292,8 Milliarden US-Dollar. Durchgeführt wurde die Online-Umfrage im Februar 2021.

Sie zeigt die zunehmende Nutzung von ETFs, um ein Engagement in chinesischen Aktien und Anleihen zu erreichen. So erwarten mehr als drei Viertel (78%) der Befragten in den nächsten drei Jahren einen Anstieg der Nutzung von ETFs für den Zugang zu chinesischen Anlageklassen.
Darüber hinaus wurden die Teilnehmer nach den Gründen für die zunehmende Nutzung von auf China fokussierten ETFs befragt. Hier gaben 67 % der institutionellen Anleger an, dass ETFs ein spezielleres und stärkeres Engagement in chinesischen Aktien und Anleihen bieten würden. Weitere 60 % waren der Meinung, dass dies daran liegt, dass der ETF-Markt innovativer ist. Immerhin noch mehr als die Hälfte (55 %) sagte, dass sie wettbewerbsfähiger als Investmentfonds seien. Auch erwarten 54 %, dass sich die Liquidität der China-ETFs voraussichtlich verbessern wird.

Innovative ETFs bieten günstigen Einstieg in China

Die Studie unterstreicht auch das wachsende Interesse an den chinesischen Kapitalmärkten. So erwarten drei Viertel (75 %) der institutionellen Investoren einen Anstieg ausländischer Investitionen in chinesische Aktien. Mit Blick auf festverzinsliche Wertpapiere erwarten 63 % einen Anstieg der Investitionen.

Tim Harvey, CEO bei NTree, kommentiert: „Unsere Untersuchung zeigt die wachsende Nachfrage nach chinesischen Anlageklassen bei institutionellen Investoren, aber auch den Wunsch nach spezialisierten, innovativen Produkten wie ETFs, die einen Zugang zu wettbewerbsfähigeren Preisen bieten können.“


NTree hat die Umfrage im Auftrag des Investmentmanagers China Post Global durchgeführt, der über seine Marke Market Access eine Familie innovativer Exchange-Traded Funds (ETFs) verwaltet, die Zugang zu Rohstoffen und Schwellenländern bieten. NTree, das über Expertise in der Anlegerausbildung und im Vertrieb von ETFs verfügt, bewirbt die Market Access ETFs in Europa.

BASF und Shanshan gründen Joint Venture in China

BASF und Shanshan gründen Joint Venture in China
Der Shashan-Standort Da Changsha in Hunan. Bild: BASF

Die BASF gründet ein Joint Venture mit Hunan Shanshan Energy Technology Co., Ltd (Shanshan), um Batteriematerialien für den Markt in China zu produzieren.

Die Ludwigshafener BASF hat ein Joint Venture mit Shanshan, einem der führenden Anbieter für Kathodenmaterialien in China angekündigt. Das Gemeinschaftsunternehmen soll vor Ort Kathodenmaterialien und deren Vorprodukte produzieren. Die Genehmigung der chinesischen Behörden vorausgesetzt, wird die Transaktion noch im Spätsommer abgeschlossen sein.

„Ich freue mich, dass BASF mit Shanshan, einem führenden Anbieter von Kathodenmaterialien in China, zusammenarbeiten wird. Unser Joint Venture wird die globale Präsenz von BASF bei Batteriematerialien ergänzen und gleichzeitig unsere Kundennähe erhöhen“, sagt Dr. Markus Kamieth, Vorstandsmitglied der BASF SE. „Durch die Kombination der Expertise von BASF und Shanshan werden wir die Transformation der Transportindustrie in Richtung Elektrifizierung beschleunigen.“

BASF und Shanshan blicken über China hinaus

Entsprechend der Vereinbarung wird BASF Mehrheitseigner am Joint Venture mit 51 Prozent sein. BASF verspricht sich vom Joint Venture mit Shanshan einen Ausbau seiner Position nicht nur in China, sondern ganz Asien. Den Kunden in der Volksrepublik und weltweit wird dann eine integrierte Lieferkette versprochen, die in dieser Art einzigartig sei. Gleichzeitig erhöht BASF seine Jahreskapazität an Kathodenmaterialien und Vorprodukten bis zum kommenden Jahr auf 160 Kilotonnen.

BASF und Shanshan gründen Joint Venture in China
Virtuelle symbolische Unterzeichnungszeremonie in Ludwigshafen, Deutschland und Shanghai, China.
Von links: Dr. Peter Schuhmacher, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Catalysts; Dr. Markus Kamieth, Vorstandsmitglied der BASF SE; Yonggang Zheng, Vorstandsvorsitzender von Shanshan; Zhihua Li, President bei Shanshan.
Bild: BASF

Sanshan plant währenddessen, seine Jahreskapazität im gleichen Zeitraum auf 90 Kilotonnen zu erhöhen. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von Lithium-Ionen-Batteriematerialien für Elektromobilität und Unterhaltungselektronik in China.
Laut Yonggang Zheng, Vorstandsvorsitzendem von Shanshan, verspricht sich das Unternehmen von der Zusammenarbeit mit BASF eine verbesserte Marktposition in China aber auch Zugang zum globalen BASF-Kundennetzwerk: „BASF arbeitet bereits seit Jahren auf breiter Basis mit globalen Automobilherstellern zusammen und hat eine starke Markenwirkung. Durch die Partnerschaft mit BASF wird Shanshan die Wettbewerbsfähigkeit auf dem chinesischen Markt weiter stärken und die Integration in den globalen Markt beschleunigen, indem wir unseren Kunden in China und auf der ganzen Welt hochwertige Dienstleistungen und Produkte anbieten.“