Allianz will Joint Venture mit CITIC komplett übernehmen

Der Münchner Versicherungskonzern plant, die Anteile des chinesischen Partners CITIC am gemeinsamen Lebensversicherungsgeschäft aufzukaufen

VW plant Milliardeninvestitionen

Der deutsche Automobilkonzern will im kommenden Jahr wenigsten 4 Mrd. EUR im Reich der Mitte investieren. Ein Schwerpunkt soll dabei im Bereich Elektrofahrzeuge liegen.  Stephan...

WE Solutions übernimmt Ideenion

Das in Hongkong gelistete Automobilunternehmen kauft das deutsche Design- und Entwicklungsstudio für rund 36 Millionen EUR. Das eigentlich chinesische Unternehmen hat seinen Sitz auf den Cayman Islands und ist seit 2017 an der Hongkonger Börse (HKex) gelistet.

Bosch beteiligt sich an Trunk

Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) investiert in das Pekinger Startup Trunk, das Schlüsseltechnologien für autonom fahrende Nutzfahrzeuge liefert. „Dank der konkurrenzlosen KI-basierten Lösung von Trunk lassen sich Waren rund um die Uhr transportieren.

Merck legt Seed-Fonds auf

Der Darmstädter Pharmakonzern baut sein Engagement in China zudem mit Gründungen von Innovationszentren in Shanghai und Guangzhou weiter aus. „Mit unserem 100 Millionen CNY umfassenden Seed-Fonds bekräftigen wir unser Bekenntnis zu Investitionen in den chinesischen Markt“, erklärt Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck.

Siemens setzt auf Forschung in China

Siemens Mobility plant in China ein Innovationszentrum für Verkehrstechnologien und will den Innovationshub für Signaltechnologie in Fuzhou weiter ausbauen. „Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren und Verkehrsmanagement erfordern 5G. China hat weltweit eine führende Position bei der Entwicklung dieses kommenden Übertragungsstandards inne", erläutert Jürgen Model, Chef von Siemens Mobility China, die Entscheidung des Unternehmens, in China ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für digitale Transportlösungen auf Basis des neuen Mobilfunkstandards 5G aufzubauen.

Shanghaier Sci-Tech-Board eröffnet

Huiman Yi, Vorsitzender der chinesischen Finanzaufsicht, eröffnete das neue Sci-Tech-Board der Shanghaier Börse offiziell während des 13. Lujiazui Forum.  Gemeinsam mit dem chinesischen Vizeministerpräsidenten, He Liu, dem Sekretär der Shanghaier KP, Qiang Li, und dem Bürgermeister Shanghais, Yong Ying, eröffnete der Vorsitzende der China Securities Regulatory Commission (CSRC) Huiman Yi am heutigen Donnerstag das neue Börsensegment der Shanghaier Börse (SSE), das Science and Technology Innovation Board. Der offizielle englische Name des neuen Segments wird SSE STAR Market lauten.

Chinas Attraktivität: Größe und Finanzkraft

Chinas Attraktivität: Größe und FinanzkraftDas deutsche Biotechunternehmen Medigene AGkonzentriert sich auf die Entwicklung personalisierten Immuntherapien zur Krebsbehandlung. Im Mittelpunkt stehen dabei T-Zell-Rezeptoren (TCR). Im April 2019 verkündete das Unternehmnehmen mit Sitz in Martinsried bei München eine Kooperationsvereinbarung mit dem chinesischen Unternehmen Cytovant. Bei Erreichen aller Meilensteine kann diese ein Volumen von bis zu einer Milliarde Euro erreichen. Wir sprachen mit der Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Dolores J. Schendel.

XI verspricht transparente und grüne Seidenstraße

In seiner gestrigen Eröffnungsrede des 2. Belt and Road Forum für Internationale Zusammenarbeit versprach der chinesische Präsident Jinping Xi dem versammelten Publikum, dass die...

Robert Bosch Venture Capital steigt bei AutoAI ein

AutoAI will Inhalte und Services des Internets ins Auto bringen. Die chinesische Firma betreibt eine Plattform für vernetzte Fahrzeuge. Hersteller und Content Service-Anbieter sollen von den Lösungen des Unternehmens profitieren – im Idealfall können sie ihrem Fahrer in Echtzeit personalisierte Dienste zur Verfügung stellen. AutoAI ist eine Tochter von Navinfo, einem Anbieter intelligenter Navigationstechnologien aus Peking. Seit April 2018 arbeitet die Ausgründung eigenständig. Jetzt sichert sich das Start-up eine Series A-Finanzierung in Höhe von 104 Mio. USD. Robert Bosch Venture Capital steigt ein. Zudem investieren mehrere Geldgeber aus China: der Internetkonzern Tencent, Uber-Wettbewerber Didi, das IoT-Unternehmen Advantech und NIO Capital.

Fresenius Medical Care dehnt Kliniknetz in China aus

Fresenius Medical Care (FMC) erwirbt eine Reihe von Mehrheitsbeteiligungen an chinesischen Krankenhausbetreibern mit Spezialisierung auf Dialysezentren. An der Guangzhou KangNiDaiSi Medical Investment werden die Bad Homburger künftig 70%, an Henan Aishen Hospital Management und Aishen Beijing Hospital Management jeweils 55% halten. Außerdem erwirbt FMC 60% der Nierenklinik Daqing Kangda Dialysis Center in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang. Zu dem Kaufpreis und weiteren Einzelheiten äußerte sich das Unternehmen nicht. Mit den Beteiligungen setzt der deutsche Dialysespezialist seine Einkaufstour im Reich der Mitte fort und erweitert die geographische Abdeckung seines therapeutischen Angebots.

Auch Daimler will Mehrheit an Joint Venture

Daimler steht offenbar in Verhandlungen mit de BAIC Motor Corporation über eine Erhöhung des Joint-Venture-Anteils. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf Insider beruft, plane der Stuttgarter Autobauer seinen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Beijing Benz Automotive von 49% auf 65% erhöhen. Die Verhandlungen seien noch im Anfangsstadium. Daimler wollte sich gegenüber Bloomberg hierzu nicht äußern. Ein Sprecher von BAIC verneinte, dass es Gespräche zur Ausweitung des Daimler-Anteils gäbe. Nach BMW wäre Daimler der zweite deutsche Fahrzeughersteller, der eine Mehrheit an einem Joint Venture in China anstrebt.