Beteiligungsgrenzen an chinesischen Banken fallen

China hebt die Beschränkungen für ausländische Investoren bei Beteiligungen an Banken auf. Dies gab die China Banking and Insurance Regulatory Commission (CBIRC) am 23. August bekannt. Damit setzt die Aufsichtsbehörde nach eigenem Bekunden Vorgaben des 19. Parteitags der Kommunistischen Partei vom Oktober letzten Jahres um. Ausländische Investoren sollen demnach künftig inländischen Marktteilnehmern gleichgestellt werden. In der Folge wird die Anteilsgrenze an chinesischen Banken in Höhe von 20% für einzelne Unternehmen und 25% für Konsortien aus dem Ausland aufgehoben.

Stärkere Marktpräsenz durch Joint-Venture in China

Der Autozulieferer Leoni, mit Hauptsitz in Nürnberg, hat ein Joint Venture mit der chinesischen Beijing Hainachuan Automotive Parts Co Ltd. (BHAP), einer Tochtergesellschaft des staatlichen Unternehmens Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC), abgeschlossen. Die Unterzeichnung der Verträge erfolgte vergangene Woche. Die chinesische Kommission zur Kontrolle und Verwaltung von Staatsvermögen, SASAC, hat dem Joint Venture bereits zugestimmt.

BASF übernimmt Taiwan Sheen Soon

BASF wird das Geschäft von Taiwan Sheen Soon einschließlich sämtlicher Vermögenswerte in Taiwan und auf dem chinesischen Festland übernehmen. Taiwan Sheen Soon stellt Vorprodukte für Klebstoffe auf Basis von thermoplastischen Polyurethanen, sogenannte TPU, her. Die Übernahme und die Integration soll im Jahr 2015 abgeschlossen werden. Beide Seiten haben über die Höhe des Kaufpreises Stillschweigen vereinbart.

Auslaufmodell Joint Venture?

Ist das Joint Venture tot? Seit geraumer Zeit wird das Ende der Gemeinschaftsunternehmen in China vorhergesagt. Jüngst in einem Kommentar des Manager Magazins. Zweifellos, die Zeiten sind vorbei, als China fast alle ausländischen Investoren in Joint Ventures zwang, um an modernes Know how zu gelangen. Dennoch gilt: Für manche Unternehmen und in bestimmten Phasen der Markterschließung macht ein Gemeinschaftsunternehmen nach wie vor Sinn.

Great Wall Motor investiert in deutsche Wasserstofftankstellen

Great Wall Motor (GWM), und H2 Mobility Deutschland haben am 24. Oktober ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Demnach erwirbt GWM eine Minderheitsbeteiligung und wird in den Aufbau des von H2 Mobility betriebenen Wasserstofftankstellennetzes investieren. Der chinesische Autobauer wird damit siebter Gesellschafter des Gemeinschaftsprojekts von Daimler, den Gasproduzenten Linde und Air Liquide sowie den Tankstellenbetreibern OMV, Shell und Total. Zur konkreten Höhe des Anteils und dem Kaufpreis äußerten sich die beteiligten Parteien nicht.

BASF beteiligt sich an Shanghaier Prismlab

BASF Venture Capital (BVC) investiert in Prismlab, einen Shanghaier Anbieter von 3D-Druckverfahren und 3D-Druckmaschinen. Das 2005 gegründete Unternehmen hat einen neuartigen additiven Druckprozess entwickelt, der sich durch hohe Geschwindigkeit und Präzision bei gleichzeitig niedrigen Kosten auszeichnet. Der Venture-Arm des deutschen Chemieriesen plant mit seiner Investition, Prismlab bei der Produktinnovation und dem Auftritt auf dem Weltmarkt zu unterstützen. Zur genauen Höhe und dem Kaufpreis der Beteiligung äußerte sich BVC nicht.

Neues Segment in China erschlossen

Der deutsche Gabelstaplerhersteller Kion beteiligt sich am chinesischen Lagertechnikspezialisten EP Equipment, um mit ihm zusammen Marktchancen in Asien und weltweit zu nutzen. Die strategische Partnerschaft zeigt, wie Inbound-Transaktionen allen Beteiligten Mehrwert bieten können.

Spinnmaschinen nach schweizerisch-chinesischer Art

Oerlikon hat für das Segment Manmade Fibers ein Joint-Venture mit dem chinesischen Privatkonzern Huitong Chemical Engineering Technique Co., Ltd. unterzeichnet. Das Joint Venture stärke Oerlikons Position im wachsenden Geschäft in der Entwicklung und Herstellung hochproduktiver und innovativer Spinnanlagen und Texturiermaschinen, heißt es dazu in einer Mitteilung des Industriekonzerns vom Freitag.

China entzaubert die USA

Die Welt sortiert sich neu: Asien und hier insbesondere China werden die Gewinner sein. Das „Goldene Zeitalter" des Westens geht zu Ende, die US-Dominanz schwindet. Über 50% der Weltbevölkerung lebt mittlerweile in Asien, nur noch weniger als 5% in den USA. Gut 4 Mrd. Asiaten, davon ein Drittel Chinesen, fordern immer stärker ihre Beteiligung an der Weltgemeinschaft ein. Visionäre Pläne Chinas treffen hierbei auf einen weitgehend planlosen Westen. Favorisiert sind Unternehmen, die sich rechtzeitig auf diese globalen Umbrüche eingestellt und ausgerichtet haben.

Burckhardt kauft Mehrheit an Shenyang Yuanda

Burckhardt Compression AG erwirbt 60% der Anteile an Shenyang Yuanda Compressor Co. Ltd. Verkäufer ist der Gründer und Mehrheitsaktionär Ren Xiwen. Eine Vereinbarung zu der Mehrheitsbeteiligung wurde am 10. März unterzeichnet. Geplant ist, dass die Transaktion im April, spätestens Mai abgeschlossen sein wird. Die Marke Shenyang Yuanda soll als Teil der Bruckhardt Compression Gruppe bestehen bleiben. Zum Kaufpreis und weiteren Einzelheiten haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.

Deutsche Unternehmen in China optimistisch

Die deutschen Unternehmen in China bewerten die aktuelle Situation optimistischer als noch 2016. Für das kommende Jahr rechnen sie mit einer positiven Entwicklung der chinesischen Wirtschaft. Das geht aus der jährlichen Umfrage der Deutschen Handelskammer in China hervor. Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen gehen davon aus, im laufenden Jahr ihre Geschäftsziele zu erreichen oder sogar zu übertreffen. 75% der Unternehmen prognostizieren für 2018 weitere Umsatzsteigerungen. China zählt für die Deutschen trotz etwas nachlassender Bedeutung nach wie vor zu den drei Top-Märkten der Welt. In Bezug auf neue Investitionen sind die deutschen Unternehmen allerdings zögerlich. Als größte Herausforderungen im China-Geschäft werden wie schon in den Vorjahren das langsame und beschränkte Internet, unzureichende Rechtssicherheit, fehlende Fachkräfte und der steigender Wettbewerb genannt.

Familienunternehmen Benteler fasst mit Joint Venture in China Fuß

Der ehemals deutsche Automobilzulieferer Benteler Automotive mit Sitz in Österreich und das staatseigene chinesische Unternehmen Chang‘an Automobile Group haben ein strategisches Joint Venture in China gegründet.