VW und Niu gründen Joint Venture

Gemeinsam mit dem chinesischen Start-Up Niu will der Volkswagen-Konzern künftig Elektro-Scooter und -Tretroller bauen.  VW verfolgt seine Wende hin zu Elektroantrieben auf allen Ebenen. Bereits im März unterzeichnete man ein Joint Venture dem chinesischen Start-Up Niu, das in der Volksrepublik elektrisch angetrieben Fahrzeuge – von Rollern bis zu Tretrollern und Skatboards – baut.

Huatai plant Listing in London

Von dem 500 Mio. USD schweren Börsengang des chinesischen Brokerhauses könnten insgesamt neue Impulse für die IPO-Märkte der europäischen Börsen ausgehen. Eine der größten Broker-Firmen Chinas, Huatai Securities (HTSC), plant den Börsengang an der London Stock Exchange (LSE). Das bestätigten die Chinesen am Dienstag gegenüber der Londoner Börsenaufsicht. „Wir sind sehr glücklich, die Pläne Huatais hinsichtlich des Listings von Global Depositary Receipts (GDR) an der Londoner Börse bestätigen zu können“, so Yi Zhou, Vorstandsvorsitzender und Präsident von HTSC.

Geely eröffnet neuen F&E Standort in Deutschland

Chinas führender, privater Autohersteller wird den Forschungsstandort Deutschland massiv ausbauen, um Entwicklungen und Innovationen im Antriebsbereich voranzutreiben. „Wir sind hocherfreut, unsere Kapazitäten am Forschungsstandort Deutschland auszuweiten. Wir hoffen, dass wir von den großen Fähigkeiten und den technischen Möglichkeiten der deutschen Automobilindustrie profitieren werden“, erklärt Qingfeng Feng, Vizepräsident und CTO von Geely Auto Group.

Kuka bleibt in Augsburg

Keinerlei Pläne des chinesischen Mischkonzerns Midea, die Unternehmenszentrale des Roboter- und Anlagenbauers zu verlegen, sagt Kuka-Aufsichtsratschef Andy GuNachdem das Augsburger Unternehmen umsatztechnisch in die Schieflage geraten war und man sich im Zuge dessen von Konzernchef Till Reuter trennte, waren Befürchtungen laut geworden, dass die Chinesen darüber nachdächten, mehr Bereiche von Kuka nach China zu verlegen. Mit diesen Sorgen räumte Andy Gu, der die Interessen von Midea bei Kuka vertritt, nun im Interview mit der Augsburger Allgemeinen auf.

Neues Volkswagen Joint Venture in China 

Volkswagen hat gemeinsam mit den chinesischen Staatsunternehmen First Automative Works Group (FAW) und Anhui Jianghui Automobile (JAC) sowie Jiangsu Wanbang Dehe New Energy Technology ein Joint Venture gegründet. Das so neugegründete Unternehmen Kaimaisi New Energy Technology soll sich auf die Erforschung, Entwicklung und Produktion neuer Ladestationen konzentrieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Neuausrichtung des VW-Konzerns leisten.

EU und China unterzeichnen Luftverkehrsabkommen

Als Folgeschritt des EU-China Gipfel Anfang April dieses Jahres unterzeichneten die EU und China am vergangenen Montag (20. Mai 2019) zwei Abkommen bezüglich der Luftfahrt. Ziel dabei sind die Wettbewerbsfähigkeit der EU im Luftverkehrssektor sowie die Luftverkehrsbeziehungen zwischen China und der EU insgesamt zu stärken.

Weiteres Joint Venture zwischen Daimler und Geely

Mit dem dritten Kooperationsstreich innerhalb von gut sechs Monaten will das Team Daimler/Geely den Automietmarkt neu aufrollen. Nachdem im Oktober vergangenen Jahres ein Joint Venture (JV) zum Aufbau eines gemeinsamen Premium-Ride-Hailing-Systems gegründet und im März diesen Jahres das JV zur Weiterentwicklung der Marke Smart zu einen 100%ig Elektroauto aus der Taufe gehoben wurde, verkündeten am 9. Mai die Töchterunternehmen Geely Technologies und Daimler Mobility Services die Gründung eines JV für den (chinesischen) Automietmarkt.

XI verspricht transparente und grüne Seidenstraße

In seiner gestrigen Eröffnungsrede des 2. Belt and Road Forum für Internationale Zusammenarbeit versprach der chinesische Präsident Jinping Xi dem versammelten Publikum, dass die...

Smart goes China

Gemeinsam mit seinem chinesischen Großaktionär Geely wird die Daimler AG ein Joint Venture zur künftigen Produktion des Kleinwagens Smart gründen. Das gab der Konzern...

Aktien-Update: Grammer AG

Die Grammer AG (akt. Kurs 34,00 EUR, WKN 589540) hat in einem ereignisreichen Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 4,2 % auf 1,86 Mrd. EUR verzeichnet. Ein Treiber dieser Entwicklung war das Nutzfahrzeuggeschäft, das um 11% auf 600 Mio. EUR wuchs und einen Großteil dazu beitrug, das operative EBIT um 13% auf 53,5 Mio. EUR zu steigern. Weniger gut lief das PKW-Zulieferergeschäft, das insbesondere unter der Nachfrageschwäche im Inland und Europa litt.

Alibaba steigt bei Konux ein

Konux will Zugausfälle und -verspätungen reduzieren. Das Münchner Unternehmen entwickelt intelligente Sensoren. Diese werden an den Weichen von Bahntrassen eingesetzt. Dort sollen sie frühzeitig Wartungsbedarf erkennen – so lässt sich im Idealfall ein Problem beheben, bevor es Verzögerungen hervorruft. Das Sensorik-Start-up hat im April 2018 20 Mio. USD eingesammelt. Lead-Investor war New Enterprise Associates, außerdem engagierten sich Unternehmertum Venture Capital Partners und die MIG Fonds sowie Upbeat Ventures. Jetzt gibt es frisches Kapital für die Firma: Chinas E-Commerce-Riese Alibaba beteiligt sich nachträglich an der Runde – deren Volumen steigt um 13 Mio. USD.

Aktien-Update: Heidelberger Druckmaschinen AG

Eine Ikone der deutschen Wirtschaft hat zukünftig einen chinesischen Großaktionär: Die Masterwork Group aus Tianjin plant den Erwerb von 8,5% der Anteile von Heidelberger Druck. Im Rahmen einer Barkapitalerhöhung wollen die Chinesen neue Aktien zeichnen und damit zum größten Aktionär des Unternehmens werden. Beachtlich dabei ist der Preis: Vorbehaltlich der Zustimmung aller relevanten Gremien beider Seiten sollen die neuen Aktien für stattliche 2,68 EUR über den Tisch gehen. Am Tag vor der Bekanntgabe des Deals notierten diese lediglich bei 1,72 EUR.