M&A-Transaktion Nimak / HGZN gescheitert

Die Gesellschafter der Nimak GmbH treten von der Übernahmevereinbarung mit Jiangsu Hagong Intelligent Robot Co. aufgrund fehlender behördlicher Zustimmung zurück.

Bildquelle: wittenstein

Im Oktober vergangenen Jahres hatten wir von der beschlossenen Übernahme der Nimak GmbH, einem Anbieter von industrieller Fügetechnik, durch die Jiangsu Hagong Intelligent Robot Co.,LTD (HGZN) berichtet. Der insgesamt 88 Millionen EUR schwere Deal zwischen dem Wissener Familienunternehmen Nimak und dem Automatisierungsspezialisten HGZN sollte bis Mai 2019 abgeschlossen sein. Doch dazu kam es nicht. Die Übernahme stand unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die für Investitionen chinesischer Unternehmen im Ausland verantwortlichen Behörden. Entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen zwischen Nimak und HGZN hätte diese spätestens zum 30. November vorliegen müssen.

Anzeigen

Nachdem allerdings die Genehmigung trotz starker Bemühungen von beiden Seiten der Partner nicht erreicht werden konnte, beschlossen die Gesellschafter der NIMAK GmbH am 4. Dezember vom Verkauft des Unternehmens zurückzutreten. Offenkundig sah man keinerlei Möglichkeit mehr, die behördliche Zustimmung kurzfristig doch noch zu erreichen. Beide Seiten bedauern das Scheitern ausdrücklich. Die Inhaberfamilie des deutschen Unternehmens betonte dabei, dass die Entscheidung schließlich alleine im Interesse der Nimak GmbH gefällt wurde. Denn für den langfristigen Erfolg und die Bewahrung der starken Marktposition des Unternehmens seien nicht zuletzt klare und eindeutige Verhältnisse wichtig. Konkrete Pläne hinsichtlich des weiteren Vorgehens wurden dabei nicht kommuniziert.

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Vereinfachtes Chinesisch