Foxit plant Übernahme von LuraTech

Foxit, ein Anbieter von PDF-Programmen aus der südchinesischen Provinz Fujian, bereitet über seine amerikanische Tochter Foxit Software Inc. die Übernahme von LuraTech Imaging aus Remscheid vor. Zu diesem Zweck erhöht die US-Tochter ihr eingetragenes Kapital um 2 Mio. USD auf insgesamt 6,1 Mio. USD. Der Kaufpreis für LuraTech liegt bei 3,8 Mio. EUR. Dies geht aus entsprechenden Adhoc-Meldungen von Foxit an den chinesischen Börsen hervor.

Kukas Geschäft brummt

Nach der Übernahme durch Midea meldet Kuka für 2016 einen neuen Höchststand beim Auftragsvolumen. Mit 3,4 Mrd. an Eingängen in den Büchern wurde laut vorläufigen Zahlen des Augsburger Roboterbauers der Wert des Vorjahres um rund 21% übertroffen. Die stärksten Impulse kamen aus der internationalen Autoindustrie. Dieses Segment verzeichnete einen Zuwachs von 30%, gefolgt vom Industriesektor (19%) und dem Service-Segment (14%). Der Auftragseingang im Geschäftsbereich Robotics erhöhte sich um 22% auf 1.089 Mio. EUR und hat damit erstmals die Ein-Milliarden-Euro-Grenze übertroffen. Die vor zwei Jahren akquirierte Business Unit Swisslog verzeichnete mit einem Plus von 35% auf 743 Mio. EUR einen noch deutlicheren Anstieg der Aufträge. Der Umsatz blieb mit 2,9 Mrd. EUR auf dem Niveau 2015, das EBIT ging indes zurück.

Berlin verhindert SGCC-Beteiligung an 50Hertz

Auch im zweiten Anlauf ist die State Grid Corporation of China (SGCC) bei dem Versuch gescheitert, eine Minderheitsbeteiligung an der 50Hertz Transmission GmbH zu erwerben. Grund hierfür ist eine Intervention des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), das Sicherheitsbedenken gegenüber der Transaktion hat. Wie das BMWi bekanntgab, wird die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vorläufig den zum Verkauf stehenden Anteil von 20% übernehmen. Dazu wird wie schon Anfang des Jahres beim ersten Einstiegsversuch von SGCC die belgische Netzgesellschaft Elia abermals von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen. Danach wird Elia allerdings die Beteiligung an die KfW weiterreichen. Der Preis des Pakets dürfte wie beim ersten Teilverkauf von ebenfalls 20% der Anteile bei rund 1 Mrd. EUR liegen.
Honor

Honor: Ehemalige Huawei-Tochter auf Überholspur

Der chinesische Smartphone-Hersteller Honor landet auf den dritten Platz bei Handy-Verkäufen im Heimatmarkt China. Honor landet damit hinter Oppo und Vivo auf den dritten Platz....
Außenhandel-Aufwärtstrend setzt sich dank China fort

Außenhandel-Aufwärtstrend setzt sich fort

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die Außenhandel-Zahlen für den Februar 2021 veröffentlicht. Dank steigender Nachfrage aus Europa und weiterhin starken Zahlen aus China nähert...

Chinesisch-chinesischer Deal in Deutschland

Der Hongkonger Investor REFD erwirbt 100% an der Bochumer EKOF Mining & Water Solution GmbH. Verkäufer ist die KHD Humboldt Wedag International AG, Tochter eines chinesischen Staatskonzerns. REFD ist das Investitionsvehikel einer chinesischen Familie, die bisher nicht namentlich in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten ist. Für den chinesischen Käufer ist die Übernahme des mittelständischen Chemieunternehmens die erste Transaktion in Deutschland.
Carcoustics wird von Alpinvest an Liaoning Dare Industrial verkauft

Carcoustics geht an Liaoning Dare

Liaoning Dare Industrial Company erwirbt den mittelständischen Automobilzulieferer Carcoustics, Verkäufer ist die Beteiligungsgesellschaft Alpinvest Partners, der im zweiten Anlauf der Exit über einen Trade Sale gelingt. Zum Preis äußerten sich die Beteiligten nicht. Laut Reuters soll der Deal aber ein Volumen von 200 Mio. EUR haben. Die Nachrichtenagentur beruft sich dabei auf Informationen von Insidern. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Behörden. Der Abschluss wird für das vierte Quartal 2016 erwartet.

China lanciert Venture Capital-Fonds

Die chinesische Regierung initiiert einen neuen Venture Capital-Fonds mit einem Volumen von 40 Mrd. RMB ( 5,7 Mrd. EUR). Das gab Ministerpräsident Li Keqiang Mitte Januar auf einer Staatsratssitzung bekannt. Die Mittel sollen innovativen Start-ups in der Seed-, Früh- und Wachstumsphase zugutekommen. Der von der Zentralregierung aufgelegte Fonds wird bei den Beteiligungen auch mit ähnlichen Vehikeln lokaler Regierungen und von Großunternehmen kooperieren.

Kuka-Vorstand empfiehlt Annahme des Midea-Angebots

Grünes Licht für Midea: Der Vorstand der Kuka AG empfiehlt seinen Aktionären, das öffentliche Übernahmeangebots des chinesischen Hausgeräteherstellers anzunehmen. Der Konzern aus Foshan bietet den Anteilseignern des Augsburger Robotikherstellers 115 EUR pro Aktie. Der Kuka-Vorstand kam in seiner offiziellen Stellungnahme zu dieser Empfehlung, nachdem er sich die unabhängige Meinung von vier Banken eingeholt hatte. Darüber hinaus hat Kuka mit Midea eine Investorenvereinbarung unterzeichnet, die den chinesischen Investor bis Ende 2023 vertraglich an weitreichende Zusagen bindet.
Grammer mit starkem ersten Quartal in APAC. Neues Joint-Venture und Headquarter in China angekündigt

Grammer mit starkem ersten Quartal in APAC

Aufs Jahr hat Grammer seinen Umsatz in der APAC-Region fast verdoppelt. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen ein Joint-Venture mit der FAW Group und ein neues...

Future-City Hangzhou

Die M&A-Welle aus dem Reich der Mitte rollt weiter. Die Chancen für deutsche-chinesische Beteiligungen und Übernahmen stehen nach wie vor gut. Auch nach der Einführung der Devisenkontrollen durch die Regierung in Peking Ende letzten Jahres bleibt Deutschland langfristig im Blickfeld chinesische Unternehmenskäufer. Denn bei der Kooperation mit deutschen Anbietern stimmt das Matching zwischen Technologie, Kapital und Marktchancen. Das ist das Ergebnis eines Panels in Hangzhou, an dem Vertreter von King Wood & Mallesons, Simon-Kucher, Lihan Investment und der Plattform M&A-China/Deutschland am 19. Juni im Rahmen einer Wirtschaftskonferenz in Hangzhou teilnahmen.

Auf die Verpackung kommt es an

Der Karlsruher Pharma-Verpackungsspezialist Romaco hat einen neuen Besitzer. Die chinesische Truking-Gruppe erwarb 75,1% der stimmberechtigten Geschäftsanteile vom Verkäufer Deutsche Beteiligungs AG (DBAG). Mit dem neuen chinesischen Partner soll das Wachstum forciert werden. Dazu sind auch strategische Zukäufe geplant.