Chemiekonzern ChemChina übernimmt Pirelli
Der italienische Reifenhersteller Pirelli wird von Chinas größtem Chemiekonzern übernommen. Dies teilte die China National Chemical Corporation (ChemCorp) am vergangenen Sonntag mit. In einem ersten Schritt hat sich Chem China 26,2 Prozent der Anteile für knapp 1,9 Milliarden Euro gesichert. Das Paket sei dem Mehrheitseigner Camfin abgekauft worden. Camfin gehört mehrheitlich dem russischen Ölkonzern Rosneft und einer Holding des Pirelli-Chefs Marco Tronchetti Provera. Weitere Aktionäre sind die Banken Intesa Sanpaolo und Unicredit.
Die chinesische Xio-Group kauft Compo Expert
Die chinesische Xio-Group hat den Spezialdüngemittelhersteller Compo Expert gekauft. Es handelt es sich um eine Sparte des Unternehmens Compo, das seit 2011 dem Private-Equity-Investor Triton gehört. Für Xio ist es das erste Investment in Europa. Triton bleibt aber weiterhin Eigentümer der so genannten Consumer Geschäftseinheit. Der Investor hatte Compo 2011 vom Rohstoffkonzern K+S übernommen. Über den Kaufpreis gibt es keine Angaben.
Zusammenarbeit besiegelt: Lufthansa und Air China
Dass die deutsche Kranich-Airline und Air China eine engere Kooperation anstreben steht schon seit geraumer Zeit fest. Der Beschluss soll nun bis spätestens Ende des Jahres in die Tat umgesetzt werden. Sobald die Kartellbehörden ihre Zustimmung geben, solle das Flugangebot wie geplant noch enger aufeinander abgestimmt werden, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der „South China Morning Post" vergangenen Freitag.
Chinesische Outbound Investitionen erreichen Rekordniveau
Laut einer beauftragten Recherche der globalen Anwaltssozietät haben chinesische Outbound Investitionen nach Europa im vergangenen Jahr ein Spitzenniveau erreicht. Nach einem kurzen Einbruch im Jahr 2013 wurden im letzten Jahr von chinesischen Unternehmen 155 Investitionstransaktionen in einem Gesamtwert von 18 Milliarden US-Dollar nach Europa getätigt.
China verstärkt Investition in britische Infrastruktur
Chinesische Unternehmen legen verstärkt Geld im Infrastruktursektor in Großbritannien an. Bis 2025 könnten so in den britischen Bereichen Energie, Immobilien und Transport umgerechnet 105 Milliarden Pfund Sterling aus China stecken.
Vorgeschmack auf Chinas neuen Fünf-Jahres-Plan: Milliarden-Investitionen in Südamerika
Kommenden Herbst, also im Jahr des Schafs, stellt China seinen neuen Fünf-Jahres-Plan vor: Bis zum Jahr 2020 soll sich das Pro-Kopf-Einkommen der Chinesen verdoppeln. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt will zur reichen Industrienation aufsteigen. Vor diesem Hintergrund sichert sich das Land der Mitte Rohstoffe auf der ganzen Welt. Xi Jinping verkündete, dass China Direktinvestitionen nach Südamerika in den kommenden fünf Jahren im Wert von 250 Milliarden US-Dollar (211 Milliarden Euro) plant.
Mehr Freihandelszonen, mehr Wachstum?
Nur etwa ein Jahr nach der Eröffnung der Freihandelszone (FHZ) Shanghai denkt man in der chinesischen Regierung laut über die Eröffnung weiterer Freihandelszonen in China nach, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die Freihandelszone wurde 2013 eingeführt, um verschiedene Reformen zu testen. Sie galt als Pilotprojekt für die Öffnung der chinesischen Wirtschaft und gehört zu den umfassenderen Finanzreformen des Landes.
Joyson übernimmt Lenkradhersteller Quin
Der chinesische Automotive-Konzern Joyson Electronics übernimmt für 90 Mio. EUR die Quin GmbH aus Rutesheim. Das gab das börsennotierte Unternehmen aus Ningbo am Dienstag bekannt. Joyson Electronics wird für die die Finanzierung der Übernahme sowie weiterer Projekte bei seiner ersten deutschen Tochter Preh eine Kapitalerhöhung über 1,13 Mrd. CNY (146 Mio. EUR) über eine Privatplatzierung von Aktien durchführen.
Übernimmt Shanghai Electric Power die Italien-Geschäfte von E.ON?
Der Verkaufsprozess für die Italien-Sparte des Versorgers E.ON läuft bereits seit längerem, mehrere Investoren haben schon Angebote eingereicht, die nach Medienberichten mehr als 2 Mrd. EUR schwer sein könnten. Ein potentieller Käufer soll demnach auch der chinesische Staatskonzern Shanghai Electric Power sein. Der Stromversorger teilte mit, bereits mit E.ON in Kontakt zu sein.
Chinesischer Präzisionsformenhersteller VOKE nimmt Geschäftstätigkeit in Bayern auf
Bayern bekommt weiterem Zuwachs aus China: Das südchinesische Unternehmen Xiamen Voke Mold & Plastic Engineering eröffnet ein Büro in Weißenbrunn und nimmt seine Geschäftstätigkeit auf.
Erneuter Zuwachs aus der VR China für Bayern
Was bewegt ein chinesisches Unternehmen aus der Maschinenbaubranche dazu, für seine Europa-Zentrale den Standort München zu wählen? „Hohe Innovationskraft und die hervorragende Forschungslandschaft des Freistaats Bayern haben uns überzeugt, unsere Europa-Zentrale in Bayern zu gründen“, betont Herr Wei XIE, geschäftsführender Inhaber von Dong Ming Motor Electric Co., Ltd. Das Hauptziel des neuen Büros liegt in der verstärkten Zusammenarbeit mit bestehenden Kunden und Partnern, sowie in der Akquise von neuen Kunden vor Ort.
Chinesische M&A Deals in Deutschland
Welche Unternehmen stehen im Fokus chinesischer Investoren? Der Schwerpunkt der Übernahmen liegt nach wie vor auf deutschen Mittelständlern aus den Bereichen Automobilindustrie, Maschinenbau und Baumaschinen sowie Solarenergie. Neben chinesischen Staatsunternehmen, wie die besonders aktive AVIC-Gruppe mit allein vier im laufenden Jahr abgeschlossenen Transaktionen, wagen sich auch chinesische Privatunternehmen, beispielsweise Shunfeng und Meikai, auf den deutschen M&A-Markt vor.






