Drei chinesische Staatskonzerne bieten für EEW
Die drei Staatsunternehmen Beijing Enterprises Water Group, China Everbright International und Beijing Capital Group bieten für die deutsche EEW Energy from Waste GmbH. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Der Eigentümer, die schwedische Private Equity Gesellschaft EQT, hat Morgan Stanley mit dem Verkauf des Betreibers von 20 Müllverbrennungsanlagen beauftragt. Der Wert des niedersächsischen Unternehmens mit seinen 1.250 Beschäftigten wird demnach auf 1,5 bis 2 Mrd. Euro geschätzt. Der Verkaufsprozess soll bis Anfang 2016 abgeschlossen sein.
Webasto feiert 20. Geburtstag in China
2001 eröffnete Webasto seinen ersten chinesischen Standort in Schanghai. Inzwischen ist das Unternehmen landesweit in allen Zentren der Automobilbranche vertreten und China seit Jahren...
Midea meldet Closing des Kuka-Deals
Midea meldet den Abschluss der Akquisition von Kuka. Nach Eintritt sämtlicher Vollzugsbedingungen wurde das Übernahmeangebot am 6. Januar abgewickelt. Der börsliche Handel mit den eingereichten Kuka-Aktien wurde bereits vier Tage zuvor eingestellt. Insgesamt verfügt der Haushaltskonzern aus Foshan nun über fast 95% der Aktien des Augsburger Unternehmens. Dafür musste der Käufer insgesamt mehr als 4,5 Mrd. EUR auf den Tisch legen.
Der Retter kommt aus China
Der Sturm in der deutschen Solarbranche brachte auch einen der Pioniere zum Kentern: Ende 2013 musste die S.A.G. Solarstrom AG Insolvenz anmelden. Mit der Übernahme durch die chinesische Shunfeng-Gruppe soll zumindest das operative Geschäft des Freiburger Unternehmens mit 170 Mitarbeitern erhalten bleiben. Weniger heiter sind die Aussichten für die Aktionäre und Anleihengläubiger: Sie werden auf einen Großteil ihrer Ansprüche verzichten müssen.
Merck legt Seed-Fonds auf
Der Darmstädter Pharmakonzern baut sein Engagement in China zudem mit Gründungen von Innovationszentren in Shanghai und Guangzhou weiter aus. „Mit unserem 100 Millionen CNY umfassenden Seed-Fonds bekräftigen wir unser Bekenntnis zu Investitionen in den chinesischen Markt“, erklärt Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck.
Nordsee-Windpark geht an China Three Gorges
Die Blackstone Group verkauft ihren Anteil in Höhe von 80% an der WindMW GmbH an die China Three Gorges Corporation. Die US-Investmentgesellschaft hielt bisher die Beteiligung an der Betreibergesellschaft des Offshore-Windparks „Meerwind“ über ihre Tochter Blackstone Energy Partners und verbundene Private Equity Fonds. Die Vereinbarung wurde am Montag in Peking im Beisein des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang und Bundeskanzlerin Angela Merkel während ihres Chinabesuchs unterschrieben. Näheres zu den Konditionen wurde nicht bekanntgegeben. Laut Reuters gehen Experten aber von einem Verkaufspreis von rund 1,6 Mrd. EUR aus.
Beijing Huahai übernimmt Schäfer HPS aus Insolvenz
Beijing Huahai übernimmt mit Wirkung zum 1. August Schäfer HPS in einem Asset Deal. Schäfer HPS aus Ratingen ist auf Hochdrucktechnologie und Tankreinigungssysteme spezialisiert. Liquiditätsprobleme der amerikanischen Muttergesellschaft hatten zur Insolvenz im März 2016 geführt. Huahai erwirbt das Hochdruckgeschäft von Schäfer HPS über seine deutsche Tochter OHE Maschinenbau. Zum Verkaufspreis und weiteren Einzelheiten der Transaktion äußerten sich die Beteiligten nicht.
Chinesisches Konsortium kauft Osram-Lichtsparte
Die im MDAX notierte Osram Licht AG veräußert ihr Lampengeschäft an ein chinesisches Konsortium. Für über 400 Mio. EUR erwerben das chinesische Lichtunternehmen MLS, dem Finanzinvestor Yiwu State-Owned Assets Operation Center sowie der auf China spezialisierten US-Beteiligungsgesellschaft IDG Capital Partners in einem Carve-Out die Sparte, die unter „Ledvance“ firmiert. Zudem soll Osram in den kommenden Jahren Lizenzzahlungen für die Nutzung von Namensrechten erhalten.
Jifeng senkt Annahmeschwelle für Grammer-Angebot
Das öffentliche Übernahmeangebot von Ningbo Jifeng für die Grammer AG verfehlt offensichtlich bisher die Erwartungen: Jifeng setzt die Mindestannahmeschwelle für bereits laufende Offerte von 50% plus einer Aktie auf 36% herab. Gleichzeitig soll die Annahmefrist erst am 6. August auslaufen und nicht wie ursprünglich geplant am 23. Juli. Den Preis hebt der chinesische Investor nicht an. Die weitreichenden Standort- und Arbeitsplatzgarantien, die in einer Investitionsvereinbarung im Vorfeld vereinbart wurden, bleiben unangetastet.
Langsamer Start chinesischer M&A
Im ersten Quartal 2019 waren M&A in der asiatischen Region angesichts eines zunehmenden Protektionismus viel verhaltener gestartet. Das M&A-Volumen sank auf 180,2 Mrd. USD – ein Rückgang um 25,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Decheng nimmt deutschen Markt ins Visier
Noch bis zum 20. Juni läuft die Zeichnungsfrist von Decheng Technology. Acht Tage später will das Spezialchemieunternehmen aus Quanzhou den Gang aufs Frankfurter Parkett wagen. Spannend wird die Frage, wie das Angebot von den deutschen Anlegern angenommen wird. Nach den herben Enttäuschungen und sogar handfesten Skandalen bei einigen in Deutschland gelisteten chinesischen Unternehmen ist Decheng auf kritische Fragen eingestellt. Der südchinesische Polyurethan-Spezialist will vieles besser machen.
HNA will Air-France-Caterer übernehmen
Der chinesische Mischkonzern HNA beabsichtigt, von der französischen-niederländischen Luftfahrtgesellschaft Air France-KLM die Catering-Sparte Servair zu übernehmen. Laut Medienberichten führen beide Seiten derzeit exklusive Verhandlungen über den Verkauf eines Anteils von 49,99% an Servair. Darüber hinaus zielt HNA auf die operative Kontrolle über den Caterer ab. Den Gesamtwert der Sparte beziffert Air France-KLM auf 475 Mio. EUR. Für das Unternehmen aus Haikou wäre der Deal ein weiterer Schritt bei seiner Expansion in Europa.














