Atomico, Cherry Ventures und Baidu Ventures beteiligen sich an Automation Hero
Automation Hero ist eine intelligente Plattform für die Prozessoptimierung in großen Unternehmen. Hinter dem Start-up mit Sitz in San Francisco steht Datameer-Gründer Stefan Groschupf. Sein neues Geschäftsmodell basiert auf künstlicher Intelligenz (KI) und soll Mitarbeitern alltägliche und repetitive Aufgaben abnehmen. In der aktuellen Finanzierungsrunde sammelt die Firma 14,5 Mio. USD ein. Atomico ist Lead-Investor. Außerdem beteiligen sich die bestehenden Geldgeber Cherry Ventures aus Berlin sowie die chinesische Baidu Ventures erneut.
BASF Venture Capital & Evonik Venture Capital investieren in SmartAHC
SmartAHC wurde 2014 von Absolventen der Technischen Universität Nanyang (Singapur) gegründet. Die Effizienz der Farmen und das Wohlergehen der Tiere stehen im Mittelpunkt der...
EU-China CAI: Hoffnungsträger der bilateralen M&A-Praxis
Nach siebenjährigen Verhandlungen haben die EU und China Ende 2020 das Investitionsabkommen CAI vereinbart, das für mehr Gleichgewicht zwischen den Wirtschaftspartnern sorgen soll. Sowohl...
Foxit plant Übernahme von LuraTech
Foxit, ein Anbieter von PDF-Programmen aus der südchinesischen Provinz Fujian, bereitet über seine amerikanische Tochter Foxit Software Inc. die Übernahme von LuraTech Imaging aus Remscheid vor.
Zu diesem Zweck erhöht die US-Tochter ihr eingetragenes Kapital um 2 Mio. USD auf insgesamt 6,1 Mio. USD. Der Kaufpreis für LuraTech liegt bei 3,8 Mio. EUR. Dies geht aus entsprechenden Adhoc-Meldungen von Foxit an den chinesischen Börsen hervor.
Aktien-Update: Heidelberger Druckmaschinen AG
Eine Ikone der deutschen Wirtschaft hat zukünftig einen chinesischen Großaktionär: Die Masterwork Group aus Tianjin plant den Erwerb von 8,5% der Anteile von Heidelberger Druck. Im Rahmen einer Barkapitalerhöhung wollen die Chinesen neue Aktien zeichnen und damit zum größten Aktionär des Unternehmens werden. Beachtlich dabei ist der Preis: Vorbehaltlich der Zustimmung aller relevanten Gremien beider Seiten sollen die neuen Aktien für stattliche 2,68 EUR über den Tisch gehen. Am Tag vor der Bekanntgabe des Deals notierten diese lediglich bei 1,72 EUR.
Chinesischer Hersteller Ninestar beteiligt sich an tonerdumping.de
Ninestar ist einer der weltgrößten Hersteller kompatibler Druckerpatronen. Daneben vertreibt das Unternehmen mit Sitz im südchinesischen Zhuhai auch Laserdrucker und produziert Komponenten für die Herstellung von Tonerkartuschen und Druckerpatronen. Unter der Eigenmarke G&G werden die Produkte des chinesischen Konzerns weltweit vertrieben. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 vom aktuellen CEO Jackson Wang gegründet und verzeichnete im Jahr 2018 einen Umsatz von 25,8 Mrd. CNY (ca. 3,3 Mrd. EUR). Zu dem Konzern gehören unter anderem auch die Marken Seine Holland B.V. und Lexmark.
Familienunternehmen Nimak geht an HGZN
Jiangsu Hagong Intelligent Robot (Ha Gong Zhi Neng, kurz HGZN) übernimmt für 88 Mio. EUR das deutsche Familienunternehmen Nimak. Dies umfasst alle Anteile der drei von der Familie Nickel geführten Firmen Nimak GmbH, Nimak KG sowie Nickel GmbH mit Standorten in Deutschland, den USA und Mexiko. Hinzu kommt der 60%-Anteil an dem Joint Venture Nimak China. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Mai 2019 abgeschlossen werden.
Rostocker Biotech-Unternehmen Centogene wirbt 25 Mio. EUR ein
Das 2005 gegründete Life Sciences-Unternehmen Centogene ist auf dem Gebiet der Diagnostik angeborener, seltener Krankheiten tätig. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Biotech-Unternehmen mit Sitz in Rostock und Niederlassungen in Berlin, Toronto, Neu-Delhi, Wien, Dubai und Jeddah in Rostock 240 Mitarbeiter und weltweit rund 300 Mitarbeiter. Entstanden ist das Unternehmen als Ausgründung der Rostocker Universitätsmedizin. Derzeit baut Centogene im Rostocker Stadthafen eine neue Unternehmenszentrale, die Ende 2017 bezogen werden soll. Am Firmensitz in Rostock lagern Tausende Patientenproben. Sie dienen als Basis für die Suche nach Biomarkern für Diagnostik oder Therapie-Monitoring.
GCI legt Übernahmeangebot für Aixtron vor
Gemäß einer Vereinbarung wird Grand Chip Investment GmbH (GCI) ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten, um alle ausstehenden Aktien von Aixtron inklusive der durch American Depositary Shares (ADS) repräsentierten Stammaktien zu erwerben. Den Aktionären von Aixtron werden dazu 6,00 Euro pro Aktie in bar angeboten.
Übernahme von smk durch Kaizhong vor dem Closing
Shenzhen Kaizhong Precision Technology steht beim Erwerb der smk systeme metall kunststoff gmbh & co. kg kurz vor dem Ziel. Auf chinesischer Seite ist die Transaktion bereits bei der Reform- und Entwicklungskommission NDRC und dem Handelsministerium MOFCOM registriert. Lediglich die Zustimmung der chinesischen Devisenverwaltung SAFE steht noch aus. Jetzt hat auch in Deutschland das Bundeswirtschaftsministerium die Transaktion genehmigt. Nach dem jüngsten Wirbel um die Interventionen der deutschen Regierung bei 50Hertz und Leifeld können chinesische Investoren damit wieder eine erfolgreiche Transaktion verbuchen.
Lince holt sich Bahntechnikspezialist mdexx
Die Zhuzhou Lince Group übernimmt vollständig die mdexx GmbH aus Weyhe in Niedersachsen. Beide Unternehmen sind im Bereich Eisenbahntechnik tätig und planen eine vertiefte strategische Zusammenarbeit in Europa und China. Verkäufer ist die Münchner Private Equity Gesellschaft Quantum Capital Partners, die mit dem Trade Sale einen erfolgreichen Exit aus ihrem 2014 aufgelegten ersten Fonds verbucht. Zum Kaufpreis äußerten sich die Beteiligten nicht.
China Equity Group kauft KTB Forschungsgesellschaft
Die Beteiligungsgesellschaft China Equity Group (CEG) aus Beijing übernimmt die KTB Tumorforschungsgesellschaft, ein Tochterunternehmen der Freiburger Klinik für Tumorbiologie (KTB). Darauf einigten sich Rechtsanwalt Henrik Schmoll, Insolvenzverwalter der Forschungsgesellschaft und Chaoyong WANG, Founding Chairman und CEO der CEG. Der neue Investor aus China hat sich mit seinem Gesamtkonzept im Investorenprozess gegen verschiedene Mitbewerber durchgesetzt. Über Übernahmedetails wie den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.














