Start-ups in China

Die Digitalisierung, die enorme Größe und Dynamik des chinesischen Marktes und die Verfügbarkeit von Kapital haben den privaten Sektor in China stimuliert. 2015 unterstützte die chinesische Regierung Neugründungen im Land mit 231 Milliarden US-Dollar. Geld ist also ausreichend da. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum haben die USA 50 Milliarden US-Dollar in ihre Start-ups investiert, Europa hat 10 Milliarden Euro ausgegeben und Deutschland ganze 2 Milliarden Euro.

Positive Projektlage entlang der Seidenstraße

Das Megaprojekt zur Wiederbelebung der Seidenstraße ist für einen Großteil der deutschen Unternehmen sowie auch der breiteren Öffentlichkeit nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Am 25. Juli veranstaltet die NürnbergMesse in Ihren Hallen unter dem Motto „Seidenstraße 2018 – Handeln auf neuen Wegen“ einen Kongress hierzu. Aus diesem Anlass beantwortet Prof. Dr. Christian Rödl die wichtigsten Fragen zu der Initiative der chinesischen Regierung und erläutert, wie deutsche Unternehmen davon profitieren können.

Chinas Außenhandel erholt sich

Die Handelsdaten der Allgemeinen Zollverwaltung Chinas zeigen für Mai eine Erholung sowohl bei Ein- und Ausfuhren. Die teilweise Aufhebung der strengen COVID-19-Sperren in Teilen...

SAP auf weiterer Partnersuche

Der deutsche Softwaregigant sieht „riesige“ Möglichkeiten im chinesischen Markt, die er sich in erster Linie über Partnerschaftsmodelle erschließen will. Auf dem World Economic Forum in Dalian (China) erläuterte Deepak Krishnamurthy, Executive Vice President bei SAP und verantwortlich für die Entwicklung der globalen Strategie des Unternehmens, im Interview mit dem US-Sender CNBC, dass SAP seine Position in China deutlich ausbauen will.

„Am Ende helfen nur Marktkräfte“

China steht vor dem Problem massiver Überkapazitäten. Eine Ursache liegt in der Protektion von Staatsbetrieben durch Lokalregierungen. Inwieweit Fusionen hier ein Teil der Lösung sind und welche ordnungspolitischen Fragen so manche Outbound-Übernahme aufwirft, erklärt Jörg Wuttke, Präsident der EU-Handelskammer in China.
Arbeitsplatzabbau bei Beijing Benz

Arbeitsplatzabbau bei Beijing Benz

Rund 4.500 Menschen sind bei Beijing Benz, dem Joint Venture von Daimler und BAIC, beschäftigt. Über 200 davon sind „Expats“, vornehmlich aus Deutschland. Sie sind zumeist im mittleren und gehobenen Management beschäftigt.
Börse Hongkong

Stimmungsumschwung auf den chinesischen Aktienmärkten

Chinesische Aktien könnten zwar kurzfristig konsolidieren, die Erholung ist aber seit dem Tiefpunkt im März 2022 weiterhin auf Kurs. Kommentar von MARCUS WEYERER, Franklin...

Deutsch-chinesische Kooperation zur Treibhausgasreduktion

Gemeinsam arbeitet ein deutsch-chinesisches Wissenschaftsteam daran, die durch die (Massen-)Tierhaltung verursachten Treibhausemissionen zu reduzieren. Bereits im April dieses Jahres wurde das Projekt gestartet, welches auch Teil einer im Mai unterzeichneten, gemeinsamen Erklärung des chinesische Ministerium für Landwirtschaft und Angelegenheiten des ländlichen Raums sowie des deutschen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ist.

Chinas FinTechs sind Magnet für Venture Capital

China ist bei Venture Capital Investitionen in Start-ups aus dem Finanzdienstleistungssektor („FinTechs“) weltweit führend. Nach nur 300 Mio. USD im vierten Quartal 2016 warben chinesische FinTechs in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres Mittel in Höhe von 2,4 Mrd. USD ein – fast die Hälfte des globalen Volumens. Weltweit wurden unter Beteiligung von Wagniskapital 4,9 Mrd. USD in diesen Sektor gepumpt. Dies geht aus einer neuen Studie der Beratungsgesellschaft KPMG hervor. Demnach wurden auch die größten Einzel-Deals im größten Schwellenland der Welt getätigt.
Bosch setzt auf Autonomes Fahren

Bosch setzt auf Autonomes Fahren

UISEE ergänzt als einer der führenden Lösungsanbieter für automatisiertes Fahren in China das wachsende Portfolio von RBVC und eröffnet Bosch auf diesem Fachgebiet vielfältige Kooperationsmöglichkeiten“, erklärt Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer von RBVC, angesichts des getätigten Investments. UISEE wurde im Jahr 2016 von dem KI-Veteranen und ehemaligen Leiter von Intel China Gansha Wu in Peking gegründet. Der Name steht als Akronym für „Utilization, Indiscriminate, Safety, Efficiency, and Environment“. Bereits zwei Jahre nach seiner Gründung stieg das Unternehmen im Jahr 2018 in die illustre Riege der chinesischen „Unicorns“ auf, erzielte also eine Bewertung von mehr als 1 Mrd. USD.
Camping van microbus parked in summer forest

Wohnmobile in China: Nischenmarkt mit Boomfaktor

Inmitten einer wachsenden Reisemobilkultur und der zunehmenden Integration von Campingplätzen und Aussichtspunkten boomt der Wohnmobilmarkt in China. Auch für Investoren ergeben sich Möglichkeiten. Von...

BMW und NavInfo vereinbaren weitreichende Zusammenarbeit

Gemeinsam wollen der Kartenentwickler aus Peking und BMW China hochpräzise HD-Karten für das Autonome Fahren entwickeln. Exaktes Kartenmaterial ist für die Entwicklung von serienreifen, selbstfahrenden Autos ein entscheidendes Detail. Nur wenn der Wagen sich und seine Position auf der Straße genau bestimmen kann, können im Straßenverkehr die richtigen Entscheidungen getroffen werden.