Smart goes China
Gemeinsam mit seinem chinesischen Großaktionär Geely wird die Daimler AG ein Joint Venture zur künftigen Produktion des Kleinwagens Smart gründen. Das gab der Konzern...
Aktien-Update: Grammer AG
Die Grammer AG (akt. Kurs 34,00 EUR, WKN 589540) hat in einem ereignisreichen Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 4,2 % auf 1,86 Mrd. EUR verzeichnet. Ein Treiber dieser Entwicklung war das Nutzfahrzeuggeschäft, das um 11% auf 600 Mio. EUR wuchs und einen Großteil dazu beitrug, das operative EBIT um 13% auf 53,5 Mio. EUR zu steigern. Weniger gut lief das PKW-Zulieferergeschäft, das insbesondere unter der Nachfrageschwäche im Inland und Europa litt.
Alibaba steigt bei Konux ein
Konux will Zugausfälle und -verspätungen reduzieren. Das Münchner Unternehmen entwickelt intelligente Sensoren. Diese werden an den Weichen von Bahntrassen eingesetzt. Dort sollen sie frühzeitig Wartungsbedarf erkennen – so lässt sich im Idealfall ein Problem beheben, bevor es Verzögerungen hervorruft. Das Sensorik-Start-up hat im April 2018 20 Mio. USD eingesammelt. Lead-Investor war New Enterprise Associates, außerdem engagierten sich Unternehmertum Venture Capital Partners und die MIG Fonds sowie Upbeat Ventures. Jetzt gibt es frisches Kapital für die Firma: Chinas E-Commerce-Riese Alibaba beteiligt sich nachträglich an der Runde – deren Volumen steigt um 13 Mio. USD.
Aktien-Update: Heidelberger Druckmaschinen AG
Eine Ikone der deutschen Wirtschaft hat zukünftig einen chinesischen Großaktionär: Die Masterwork Group aus Tianjin plant den Erwerb von 8,5% der Anteile von Heidelberger Druck. Im Rahmen einer Barkapitalerhöhung wollen die Chinesen neue Aktien zeichnen und damit zum größten Aktionär des Unternehmens werden. Beachtlich dabei ist der Preis: Vorbehaltlich der Zustimmung aller relevanten Gremien beider Seiten sollen die neuen Aktien für stattliche 2,68 EUR über den Tisch gehen. Am Tag vor der Bekanntgabe des Deals notierten diese lediglich bei 1,72 EUR.
Bundesregierung beschließt weitere Verschärfung der Außenwirtschaftsverordnung
Wie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schon seit August gefordert, hat die Bundesregierung auf ihrer jüngsten Kabinettsitzung am 19.12.2018 eine weitere Novellierung der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) beschlossen.
Welche Start-ups das Interesse Chinas auf sich ziehen
Deutsche Start-ups haben es hierzulande nicht gerade leicht, einen Geldgeber für die Verwirklichung der Finanzierung ihres Wachstums zu finden. Der Grund: In Deutschland gibt es immer noch zu wenig Venture Capital (VC) für sogenannte Late-Stage Finanzierung mit Finanzierungsvolumina von mehr als 20-30 Mio. EUR. Zum vergleichsweise schwach ausgeprägten Risikokapital-Markt und dem Mangel an Equity-Kultur kommt noch hinzu, dass Bund und Länder Unternehmensgründern jährlich lediglich eine bescheidene Summe von 628 Mio. EUR zur Verfügung stellen. Damit fehlt notwendiges Kapital, um aus innovativen Geschäftsmodellen erfolgreiche Leuchtturmunternehmen „Made in Germany“ hervorzubringen, die schnell skalieren und sich international gegenüber der Konkurrenz durchsetzen können.
Desay kauft Antennenspezialist ATBB
Die Antennentechnik ABB Bad Blankenburg GmbH (ATBB) geht an einen chinesischen Automobilzulieferer. Die Huizhou Desay SV Automotive erwirbt von der Beteiligungsgesellschaft Premium Equity Partners 100% der Anteile an der ANTEBB Holding GmbH, der Alleingesellschafterin der ATBB. Alle Mitarbeiter des Spezialisten für Fahrzeugantennen werden übernommen. Der Entwicklungs- und Produktionsstandort Weimar soll als selbständige Tochtergesellschaft weiterhin unter der Leitung des bisherigen Geschäftsführers Dr. Michael Weber fortgeführt werden. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2019 erwartet. Zur Höhe des Kaufpreises äußerten sich die beteiligten Parteien nicht.
Kuka-Chef Reuter nimmt seinen Hut
Till Reuter gibt im Dezember sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Kuka AG auf und verlässt das Unternehmen. Interimsweise wird der bisherige CFO Peter Mohnen ab 6. Dezember den Posten von Reuter übernehmen. Das gab der Augsburger Robotikspezialist am Montag überraschend und ohne nähere Angabe von Gründen bekannt. Die Investorenvereinbarung mit Midea, die umfassende Standort- und Arbeitsplatzgarantien beinhaltet, ist demnach von der Personalie jedoch nicht berührt. Kuka war vor knapp zwei Jahren von dem chinesischen Hausgerätehersteller übernommen worden. Zuletzt mussten die Augsburger mit einem Umsatzrückgang kämpfen.
Ping An investiert 41,5 Mio. EUR in Finleap
Die Berliner Finleap sammelt im Rahmen einer Finanzierungsrunde 41,5 Mio. EUR vom Ping An Global Voyager Fund ein. Finleap ist ein auf Fintech-Start-ups spezialisierter Company Builder. Für den 2017 gegründete Ping An Global Voyager Fund ist die Beteiligung das erste Investment in Kontinentaleuropa. Der Fonds gehört zu Ping An Insurance, dem nach Marktkapitalisierung größten Versicherungsunternehmen der Welt. Zur genauen Höhe des erworbenen Anteils machten die beteiligten Parteien keine Angaben.
BMC erwirbt Cordenka für 240 Mio. EUR
Der BMC („Beautiful Mind Capital“) Europe Fund I meldet seine erstes Investment: Für 240 Mio. EUR erwirbt der vergangenes Jahr in Shanghai gegründete Fonds das Spezialchemieunternehmen Cordenka. Verkäufer ist die französische Private Equity Gesellschaft Chequers Capital, die den deutschen Mittelständler seit 2011 in ihrem Portfolio führte. Laut Angaben von BMC liegen bereits alle behördlichen Genehmigungen aus China und Deutschland vor.
Zwischenbilanz im Beteiligungsgeschäft
Zum fünften Mal lud die Plattform M&A China/Deutschland ihre Partner und ausgewählte Gäste zu Ihrer Jahresveranstaltung ein. Im TechTower des Sino German Hi-Tech Parks fanden sich in Heidelberg rund 40 M&A-Experten, Investoren und Berater ein. Nach der Vorstellung dieses in Deutschland einmaligen Industrie- und Technologieparks folgte ein Einblick in die komplexen Erfahrungen eines deutschen Unternehmens mit einem chinesischen Eigentümer. Am Ende stand ein Blick zurück auf die Rückschläge der vergangenen Monate im grenzüberschreitenden M&A-Geschäft.
FrankfurtRheinMain: im Herzen Deutschlands, im Zentrum Europas
FrankfurtRheinMain ist mit seinen 5,7 Mio. Einwohnern einer der Hauptmotoren der deutschen Wirtschaft. Das Bruttosozialprodukt in Höhe von 215 Mrd. EUR entspricht mehr als...














